Der 7-Punkte-Plan für den richtigen Einstieg in Industrie 4.0 mit ECM

In der Industrie sind effiziente Prozesse sehr wichtig für den Erfolg eines Unternehmens. Oft entscheidet die Effizienz der Prozesse sogar darüber, ob Unternehmen sich gegen den Wettbewerb durchsetzen können oder nicht. Aus meiner Erfahrung als Berater ist es dabei besonders wichtig die Durchgängigkeit aller Unternehmensprozesse auch über verschiedene Plattformen und Endgeräte hinweg zu gewährleisten – insbesondere wenn man sieht, wie schnell unsere Arbeitsweise und unser Zugang zu den Unternehmensdaten immer mobiler werden.

Die Möglichkeiten, die uns die neue Art der Fertigung durch die so genannte Industrie-4.0-Revolution, werden uns gerade erst bewusst. Umso wichtiger ist aus meiner Sicht die gute Vorbereitung. Hier habe ich Ihnen dazu einen kurzen Leitfaden zusammengestellt, mit praktischen Hinweise worauf Sie bei ECM-Projekten in Verbindung mit Industrie-4.0-Prozessen achten sollten. Diese Punkte können nur erste Hinweise auf die Struktur ihres Projekts sein.

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  • Roadmap und Ziele eindeutig definieren

  • Industrie 4.0 bringt die Produktionsmaschinen der Unternehmen auf ein nächsthöheres Level. In der Roadmap werden die Grundlagen der Produktion für die nächsten Jahrzehnte definiert. Deshalb ist Sorgfalt und Eindeutigkeit entscheidend.

    1. Geschäftsführung einbinden – Vision erstellen

    Einerseits merkt das Management, dass die Datenmengen innerhalb der Produktion nicht mehr zu handeln sind – andererseits sind vor allem Geschäftsführungen der „alten Schule“ extrem misstrauisch gegenüber jeder Form der Automatisierung. Deshalb ist eine überzeugende Industrie 4.0 Vision wichtig – auch wie die Mitarbeiter in Zukunft in die Produktionsprozesse eingebunden sind.

    1. Prozesse in Frage stellen – Potenziale zur Prozessverbesserung nutzen

    Ein wichtiges Potenzial von Industrie 4.0 ist die Automatisierung zahlreicher Entscheidungen, die vorher in der Verantwortung der Produktionsleiter lagen. Die Entscheider bleiben gleich, allerdings ändert sich die Grundlage, auf der Entscheidungen getroffen werden. Hierfür müssen alle Prozesse hinterfragt und neu beschrieben werden.

    1. Mitarbeiter und (Fach)-Abteilungen einbinden

    Mitarbeiter der IT-Abteilung und der Produktion sind sich häufig fremd, Kultur und Selbstverständnis sind schwer zu verbinden. Deshalb sind Dialog und Verständnis für die jeweils andere Seite wichtig und bei der Entscheidungsfindung essentiell. Denn die Mitarbeiterzufriedenheit ist ein wichtiger Nutzen innerhalb des Projektes.

    1. Aufbrechen von Abteilungsgrenzen – unternehmensweit denken

    Nicht nur das SAP-System wird im ganzen Unternehmen eingesetzt. Auch über das Frontend und das Dokumentenarchiv greifen viele Abteilungen auf ihre IT-Systeme zu. Deshalb ist es wichtig Prozesse und unterstützende Software für das ganze Unternehmen zu definieren.

    1. Professionelles Projektmanagement und klare Verantwortlichkeiten festlegen

    Auch für die Industrie 4.0 Projekte gilt, dass klare und erreichbare Ziele die Grundlage für die erfolgreiche Umsetzung bilden. Transparenz und die Kommunikation der gewählten Ziele bildet dabei eine entscheidende Voraussetzung.

    1. Integration der bestehenden (SAP)-Systeme betrachten

    Zahlreiche bestehende Systeme müssen zwingend angebunden werden. Ihre Daten und Informationen werden gebraucht, aber auch eine Neubewertung des benötigten Inputs bietet sich mit einer Industrie 4.0 Automatisierung an.

    – von Olaf Heyme, itelligence AG –

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