Höchste Zeit für SEPA

– von Kirsten Bruns, Geschäftsbereichsleitung Customer Solutions & Inventions –

Vor einigen Wochen habe ich an dieser Stelle schon einmal auf die Herausforderung der SEPA-Umstellung hingewiesen. Dazu ist nun auch bei der Deutschen Bundesbank ein Beitrag mit deutlichen Worten erschienen:

Bundesbankvorstandsmitglied Carl-Ludwig Thiele wies auf dem Symposium auf die in Deutschland schleppend verlaufende Umstellung auf die europaweit einheitlichen SEPA-Zahlungsverfahren hin. „Im ersten Quartal 2013 wurden gerade einmal 8,72 Prozent aller Überweisungen in Deutschland im SEPA-Format abgewickelt. Bis zum 1. Februar 2014 müssen daraus 100 Prozent geworden sein.“ Bei Lastschriften sei die Lage noch ernüchternder. Insbesondere private und privatwirtschaftliche Nutzer sowie kleinere öffentliche Kassen seien beim Thema SEPA in Verzug. Viele meinten, SEPA betreffe nur internationale Zahlungen und sei daher vernachlässigbar. „Das ist ein Irrtum, auch alle nationalen Zahlungen sind betroffen“, so Thiele. Er appellierte an die Kreditinstitute ihren „natürlichen“ Kundenkontakt zu nutzen, um verstärkte Aufklärungsarbeit zu leisten.

Bitte gehen Sie die SEPA-Umstellung in Ihrem Unternehmen zeitnah an.

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