Ideen von der DSAG

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– von Markus Kellermeyer, Leitung Technologieberatung der itelligence AG –


Für 3 Tage war Leipzig im Oktober 2011 das Mekka der deutschen SAP Anwender: 3.900 Besucher, 180 Aussteller und mehrere hundert Vorträge bei dem diesjährigen Kongress der DSAG (Deutschsprachige SAP-Anwendergruppe e.V.).Die Entwicklung der letzten Jahre habe ich mal hier kurz zusammengefasst:

  • 2003 in Bremen:  2.000 Besucher, 50 Aussteller
  • 2004 in Leipzig: 2.500 Besucher, 75 Aussteller
  • 2005 in Bremen: 2.500 Besucher, 90 Aussteller
  • 2006 in Leipzig: 2.550 Besucher, 106 Aussteller
  • 2007 in Frankfurt: 3.150 Besucher, 108 Aussteller
  • 2008 in Leipzig: 3.050 Besucher, 111 Aussteller
  • 2009 in Bremen: 3.050 Besucher, 121 Aussteller
  • 2010 in Nürnberg: 3.600 Besucher, 137 Aussteller
  • 2011 in Leipzig: 3.900 Besucher, 170 Aussteller

Das Highlight dieser Großveranstaltung war u.a. die Keynote von Jim Hagemann-Snabe. Nach seiner englischsprachigen Rede im vergangenen Jahr hielt er sein damaliges Versprechen und trug seinen Vortrag in Deutsch vor – auf der Zentralveranstaltung der Deutschsprachigen(!) SAP Anwendergruppe bestimmt eine gute und richtige Wahl.

Kerninhalt der Snabe-Rede war die SAP Innovationsstrategie:
Auf Basis des „Core“ bestehend aus der SAP Business Suite mir ERP- und Analytic-Komponenten ging es um

  • die „Cloud-Thematik“,
  • die „Mobile“-Strategie und um
  • die „In-Memory“-Technologie der SAP.

Eine wichtige Ankündigung war die Zusage, die Mainstream Maintenance der SAP Business Suite 7 bis zum Jahr 2020 zu liefern. Insbesondere unter dem Aspekt der Anwenderunzufriedenheit und dem konfrontativen Kurs der „Vor-Hagemann-Snabe-Ära“ (Stichwort „Enterprise Support“) versucht die SAP nun deutlich die Kurskorrektur Richtung Kooperation.

Im Cloud-Kapitel der Rede wurden die Themen Business-By-Design, SAP App Store und die Crossgate-Akquise hervorgehoben.

Die Mobile-Strategie der SAP basiert auf der Sybase/SAP Unwired Platform („SUP“). Derzeit 14(!) unterschiedliche mobile Lösungsansätze der SAP sollen in den nächsten Jahren  „konvergierend“ auf die SUP geführt werden. Das Thema „SAP Gateway“, eine alternative technologische Mobility-Basis wurde hier übrigens von Hagemann Snabe nicht erwähnt.

Für „In-Memory“ steht Synonym das HANA-Produkt / -Konzept, das in der kommenden Zeit diverse Anwendungsszenarien (Analysen, Simulationen, Ad-Hoc Berichte) auf „Echtzeit“-Geschwindigkeit bringen soll.

Fazit der Rede: Fokussiert, sympathisch, kooperativ … und somit eine gute „Grundlage“ für Detailbetrachtungen innerhalb der 3 Tage.

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