Industrie 4.0: Digitale Transformation hat begonnen

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„Die größte Gefahr in turbulenten Zeiten ist nicht die Turbulenz, sondern mit der Logik von gestern zu handeln“, dieses Zitat des US-amerikanischen Ökonom Peter Drucker stellte itelligence Geschäftsführer Dr. Andreas Pauls in den Mittelpunkt seines Vortrages während der itelligence World Konferenz.

Mehr als fünfhundert IT-Verantwortliche sind nach Bielefeld gereist, um sich über Industrie 4.0, Internet der Dinge und die digitale Transformation ihrer Geschäftsprozesse zu informieren und diese Themen zu diskutieren. Sie verfolgen bei ihrer täglichen Arbeit, wie die digitale Transformation zum Auseinanderbrechen der alten, traditionellen Geschäftsmodelle führt – in den letzten Jahren sind ganze Konzerne in der Bedeutungslosigkeit verschwunden.

„Die Logik von gestern gilt in vielen Industrien nicht mehr, in Zukunft werden immer mehr der alten Geschäftsmodelle nicht mehr funktionieren“, unterstreicht Pauls. „Einige Bereiche wie Musik, Medien oder Fotografie haben sich bereits komplett verändert. Sie zeigen uns, in welche Richtung unsere Reise geht.“

Am Beispiel dieser Branchen sehen die IT- und Prozess-Verantwortlichen aber auch, wie die neuen Technologien Unternehmen dabei unterstützen zu wachsen und die alten Märkte von den traditionellen Playern zu übernehmen.

„Rund um Industrie 4.0 und das Internet der Dinge entsteht ein neues Wirtschaftssystem – mit eigenen Regeln, eigenen Prozessen, basierend auf völlig neuen Technologien und neuer Logik“, so Pauls. Alle Unternehmen und alle Entscheidungsträger seien gezwungen sich selber zu hinterfragen, führt Pauls weiter aus. „In welcher Art und Weise haben wir in der Vergangenheit Geschäfte gemacht – und wie müssen wir uns verändern?“

Wenn die Organisationen diese Selbstreflektion nicht heute schaffen, würden sie in der Zukunft Probleme bekommen. Doch was ist die neue Logik?

Im Mittelpunkt der kommenden Geschäftsmodelle stehe der Service – und die Frage lautet „wie kann ein Unternehmen seinen Kunden den besten Service auf den für sie komfortabelsten Weg bringen?“ An dieser Frage müssten die Verantwortlichen ihr Unternehmen messen und alle ihre Prozesse danach ausrichten.

Die grundlegende Strategie dahinter sei das Etablieren von dauerhaften Kundenbeziehungen. „Der Verkauf eines Produktes wird in Zukunft die Geschäftsprozesse nicht mehr abschließen – sondern der Abschluss eines Geschäftes ist der Start der Interaktion mit den Kunden“, unterstreicht Pauls.

itelligence möchte die Kunden bei dieser Umstellung begleiten. „Viele unserer Gäste haben bei unserer Konferenz Ideen, Gedanken und auch bereits bestehende Pläne diskutiert. Doch sie haben uns auch berichtet, wie viel Mut dazu gehört, diese Themen anzusprechen und auf einen Wandel zu drängen“, sagt Pauls. „Deshalb sehen wir es als unsere Aufgabe an, gemeinsam mit den Kunden die Business Prozesse aufzubereiten und sie bei dem Überzeugungsprozess innerhalb ihrer Organisationen zu unterstützen.“

– von Silvia Dicke, Head of Corporate Public Relations, itelligence AG –

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