Cracking the IoT Code – 5 Mythen über das Internet der Dinge (Teil 1)

Das Internet der Dinge (Internet of Things, IoT) gewinnt in der modernen Geschäftswelt immer mehr an Bedeutung, aber es herrscht immer noch viel Verwirrung darüber. Im ersten Teil dieser Blog-Serie haben vier IoT-Kollegen aus Deutschland, Dänemark, der Türkei und der Schweiz einige der häufigsten Missverständnisse über IoT und das wahre Potenzial dieser revolutionären Technologie diskutiert.

Marco Emmenegger, itelligence AG Schweiz, diskutiert mit itelligence IoT-Experten aus Deutschland, Dänemark und der Türkei:

 

Mythos 1: IoT ist ein Produkt

Oft hören IoT-Experten, dass Menschen IoT als ein Produkt verstehen. Dies ist sicherlich nicht der Fall. IoT kann man nicht einfach kaufen –  es handelt sich viel mehr um eine Methode, ein Wegbereiter für Automation. Produkte, die wir kaufen, mögen IoT-fähig sein, aber es ist das ganze Konzept der Interkonnektivität, das das Potenzial und die Stärken der IoT ausmacht. In der Tat schafft das IoT sein eigenes Ökosystem – von verbundenen Geräten mit Zugang zu Plattformen und Diensten. Der Anstieg des IoT ist nicht nur ein zusätzliches Produktmerkmal, sondern bietet eine universelle Kollaborationsplattform für Unternehmen.

Mythos 2: Bei IoT geht es nur um Techniologie

Wir sind jetzt in einer Phase, in der Technologie nicht das Problem ist. Sie entwickelt sich ständig weiter, aber wir haben sie ziemlich gut im Griff. Wo der Wandel wirklich stattfinden muss, ist bei den Prozessen. IoT ist und wird auch weiterhin wichtige Aspekte der Geschäftswelt verändern. Dies bedeutet, dass wir unsere Prozesse und Praktiken an die neuen Technologien anpassen müssen. Sobald dies möglich ist, werden Unternehmen das Potenzial von IoT nutzen und eine stärkere Automatisierung in Bereichen wie Fertigung und Logistik erreichen

Mythos 3: Daten speichern ist das A und O

Es ist klar, dass IoT Unternehmen unterstützen kann, Betriebskosten zu senken und die betriebliche Effizienz durch die Verbindung von Schlüsselprozessen zu steigern. Aber: Das bloße Sammeln und Weitergeben von Daten reicht nicht aus. Es ist eher der Normalfall, dass Unternehmen die Technologie nicht vollständig nutzen. IoT befindet sich noch in der Entwicklungsphase, und einige Unternehmen und Entscheidungsträger sind noch dabei herauszufinden, wie sie das Potenzial von IoT in ihren Unternehmen nutzen können. Die Zunahme von verbundenen Assets und Benutzern bietet Organisationen eine Fülle nützlicher Informationen. Mit Hilfe von AI lässt sich Big Data analysieren und ebnet so den Weg zu völlig neuen Geschäftsmodellen und Umsatzströmen.

Mythos 4: Es geht nur ums Sparen

Jedes Unternehmen möchte Kosten senken und das Internet der Dinge ermöglicht dies, aber das ist nicht der einzige Zweck. Eine gut durchdachte IoT-Strategie steigert nicht nur die Kosten, sondern macht Ihr Geschäft effizienter und effektiver. Es ist ein Katalysator für Veränderungen innerhalb einer Organisation. Wenn Sie detaillierte Informationen richtig verwenden, können Sie die Personalplanung und Qualitätsstandards verbessern, Prozesse optimieren und Ihr Unternehmen mit einem effektiveren Geschäftsmodell ausstatten. Sie reduzieren die Kosten, aber möglicherweise noch wichtiger: Sie fügen Ihrem Geschäft echten Mehrwert hinzu.

Mythos 5: IoT ist unsicher

Viele Leute sind besorgt, dass diese neue Stufe der Vernetzung ihre Geräte und Schlüsseldaten angreifbar für Cyber-Attacken machen. In der Realität können sich Unternehmen aber vor solchen Bedrohungen schützen, wenn sie entsprechende Vorkehrungen treffen. Das Internet breitet sich Jahr für Jahr aus und parallel gibt es mehr und mehr Methoden, um sich selbst zu schützen. Ob es sich um Steuerungssysteme in einer Industrieanlage oder den Schutz persönlicher Daten auf einem Computer handelt, IT- und Cybersicherheitsorganisationen entwickeln ständig Technologien, um Sie und Ihr Unternehmen sicher zu halten.

Die Unternehmen müssen weiterhin Fortschritte machen, die Werkzeuge existieren bereits. Allerdings ist nun wichtig, zu lernen, sie effektiv zu nutzen und von Innovationen wie dem maschinellen Lernen zu profitieren. Als nächster Teil dieser Serie werden wir die Auswirkungen von IoT in der Fertigung und die sich abzeichnenden Trends näher betrachten.

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