Die Welle rollt – SAP stellt ihre zweiten Generationen von SAP HANA, S/4HANA und Fiori vor

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Barcelona im November 2016. Auf ihrem bedeutendsten Technologieevent – der SAP TechEd – stellt SAP die zweite Generationen ihrer zentralen Treiber der Digitalisierung vor.

Zuallererst SAP HANA 2.0, die neueste Generation der In-Memory-Plattform, die mit diversen technischen Neuerungen aber auch vielerlei stark ausgebauten Funktionen glänzt. Sie wird ab Ende November 2016 verfügbar sein und überzeugt mit verbesserten Funktionen im Bereich Datenbank-Management, z.B. dem so genannten active / active-read oder erweiterten Datenmodellierungs-Optionen mit Hilfe des neuen SAP Enterprise Architecture Designer.

Dann Fiori 2.0, die nächste Generation und konsequente Fortführung der Umstellung auf moderne, schlanke und effiziente SAP Oberflächen. Neben grundlegenden Neuerungen in der Menüstruktur besticht das erwachsen gewordene Fiori, durch extra Bereiche für digitale Zusammenarbeit mit Kollegen, die eigenen häufigsten und letzten Tätigkeiten und ein ganz neues Tool, den „Co-Pilot“. Er erlaubt es, intelligent, systemunterstützt – und wenn gewünscht sprachgesteuert  – Inhalte aus den Prozessen in einer Sicht zusammen zu fassen und nicht nur am Arbeitsplatz sondern auch mobil zu verwenden. So kann zum Beispiel der Besuch bei einem Lieferanten ganz einfach mit Live-Informationen aus einem Einkaufscockpit, Screenshots aus der Lieferantenbewertung oder analytischen Sichten vorbereitet und vor Ort mit Live-Unterstützung an aktuellen Fällen durchgeführt werden.

Screenshot SAP Fiori 2.0

 

Zu guter Letzt SAP S/4HANA Enterprise Management, welches offiziell seit Ende Oktober 2016 generell verfügbar ist.

Die nächste SAP ERP-Generation hat funktional umfangreiche Fortschritte gemacht. So wandern weitere Funktionen aus klassischen Satellitensystemen in den digitalen Kern von 1610 zurück, z.B. advanced Availability to Promise, Embedded Extended Warehouse Management, SAP S/4HANA embedded analytics oder Enterprise Search. Gleichermassen schreitet die Reintegration und Kombinierbarkeit von Prozessen aus unterschiedlichen Branchen voran, so dass nun auch erste Prozesse aus dem Bereich Retail verfügbar sind. Zugleich gibt es diverse funktions- und branchenbezogene Neuerungen, z.B. die Verwaltung von unterschiedlichen Softwareständen für ansonsten baugleiche Materialien (Maschinen, Geräte, Anlagen). Insgesamt sind in allen Fachbereichslösungen wie Finanzwesen, Beschaffungswesen, SCM und Produktion sowie Vertrieb, Anlagenmanagement als auch F&E diverse Fortschritte erkennbar.

Besonders bemerkenswert ist, wie Bernd Leukert (im SAP Vorstand für Produkte & Innovation) in seiner Key-Note in Barcelona bekannt gegeben hat, dass überall dort, wo noch keine neu programmierten SAP S/4HANA-Prozesse mit neuen Datenmodellen und neuen Oberflächen verfügbar sind, die bisherige ERP-Logik zur Anwendung kommt, aber bereits alle klassischen Oberflächen im Rahmen einer „visual harmonization“ mit einem aufgeräumten, einheitlichen und vor allem fiorisiertem Design aufwarten.

Die Entwicklung hin zu SAP S/4HANA wird immer klarer und der Reifegrad der Lösung hat so rapide zugenommen, dass die ersten Conversion-Projekte vom klassischen ERP hin zu SAP S/4HANA Enterprise Management begonnen haben.

Zögern Sie deshalb nicht mehr, sich auch zeitnah auf Ihre Road to SAP S/4HANA zu begeben.

-von Lorenz Beckmann, Principal SAP HANA, S/4HANA & HCP, itelligence AG –

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