Eine natürliche TranS/4mation: Der Schlüssel zum Erfolg

In Teil 1 und 2 dieser dreiteiligen Serie erläuterten wir, warum Sie zu SAP S/4HANA wechseln müssen, und erläuterten die Schritte, die Sie unternehmen sollten, um eine erfolgreiche Konvertierung zu gewährleisten. In diesem dritten und letzten Teil werden wir jede Phase des Konvertierungsprozesses detaillierter behandeln.

Wie in Teil 2 dieser Blog-Reihe erwähnt, umfasst Ihre Reise zu SAP S/4HANA drei Hauptphasen: Erkennen, Vorbereiten und Realisieren. In der Entdeckungsphase stellen Sie fest, was Sie genau von S/4HANA erwarten können. In der Vorbereitungsphase stellen Sie sicher, dass eine Konvertierung möglich ist und in der Realisierungsphase wird die Konvertierung durchgeführt.

Analyse: Was kommt auf Sie zu?

Nachdem Sie sich ein klares Bild davon gemacht haben, was Sie mit SAP S/4HANA erreichen möchten, können Sie mit dem Ausführen des Maintenance Planners beginnen. Diese von SAP gehostete Lösung überprüft die Business Funktionen, Branchenlösungen und Add-Ons Ihres Systems. Somit erfahren Sie früh, ob Ihr System für die Konvertierung bereit ist oder was alles erledigt werden muss, um das System auf S/4HANA vorzubereiten. Beispielsweise werden bestimmte Add-Ons im Maintenance Planner angezeigt, welche nicht von S/4HANA unterstützt werden. Darauf aufbauend lassen sich weitere Prüfungen in Form des Readiness Checks einbauen.

Der Readiness Check produziert eine Liste der Schritte, die Sie vor der Umstellung auf SAP S/4HANA ausführen müssen. Dies ist jedoch nicht die einzige Liste, welche Sie berücksichtigen müssen. In der Simplification List wird detailliert beschrieben, was mit einzelnen Transaktionen und Lösungsfunktionen bei der Umstellung auf SAP S/4HANA geschieht.

Zudem sollten Sie bereits jetzt die Custom Code Migration List überprüfen. Auf diese Weise können Sie feststellen, welcher Custom Code verwendet wird und welcher überflüssig ist. Anhand dieser Informationen können Sie dann Änderungen vornehmen und deren Auswirkungen analysieren.

Vorbereitung: der Schlüssel zum Erfolg

Auf Basis der Auswertungen aus dem Maintenance Planner, dem Readiness Check, der Simplification List und der (Extended) Custom Code Analyse sollte in der Vorbereitungsphase im ersten Schritt eine Conversion Roadmap erstellt werden. Diese kann eine zeitliche Abfolge von Initiativen aufzeigen – was kann vor einem Wechsel zu SAP S/4HANA getan werden, wann konvertiert werden muss und welche Initiativen nach Abschluss der Konvertierung durchgeführt werden müssen.

Es ist zudem sinnvoll herauszufinden, wie Sie die Datenbankgrösse vor der Migration zu SAP HANA reduzieren können. Hier sollte auch die Bereinigung Ihrer Daten berücksichtigt werden. So können Sie sicherstellen, dass Sie bei der Konvertierung Qualitätsdaten in Ihre neue SAP S/4HANA-Umgebung einbringen und zusätzliche Ausfallzeiten während des Umstellungsprozesses vermeiden. In der Vorbereitungsphase müssen auch die genutzten Add-Ons und Eigenentwicklungen auf S/4HANA-Kompatibilität geprüft werden. Inkompatible Software muss geändert, gelöscht oder ersetzt werden.

Eine Grundvoraussetzung für den Betrieb von SAP S/4HANA ist die Einführung des neuen Hauptbuchs und der neuen Anlagenbuchhaltung. Grundsätzlich ist es zwar möglich, diese auch nach der Conversion durchzuführen, dies verlängert jedoch die Projektlaufzeit. Um auch mögliche Projektrisiken zu vermeiden, empfehlen wir daher die Einführung vor der eigentlichen Umstellung.

Die finale Phase

Inzwischen sollte alles für die letzte Phase erfolgt sein: die Realisierung. Dies bedeutet, dass der Software Update Manager ausgeführt wird, der selbst drei Hauptaufgaben umfasst: Installieren der SAP-HANA-Datenbank, Aktualisieren der Software und Konvertieren von Datentabellen in das neue Datenmodell. Wenn Sie dies alles erledigt haben, führen Sie SAP S/4HANA aus.

Dies bedeutet jedoch nicht unbedingt, dass Sie die Lösung optimal nutzen. Die wahre Stärke von SAP S/4HANA liegt in der Innovationsfähigkeit. Zu den möglichen Folgeaktivitäten nach der Konvertierung gehören das Ändern bestimmter Anwendungen, das Erweitern des Systems basierend auf Kundenansprüchen und -anforderungen sowie das Konfigurieren von SAP Fiori.

Mehr als nur Konvertierung

In den letzten drei Artikeln haben wir erläutert, warum Sie auf SAP S/4HANA umsteigen sollten, was Sie von dem Wechsel erwarten, wie Sie sich auf die Umstellung vorbereiten und was der Prozess mit sich bringt. Es gibt zweifellos viel zu überlegen, aber wir stehen Ihnen hier bei jedem Schritt zur Seite – von der ersten Beratung bis zur Implementierung und darüber hinaus. Wir bieten auch verschiedene Workshops zur SAP S/4HANA-Konvertierung an. Kontaktieren Sie uns einfach für ein unverbindliches Vorgespräch.

 

 

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