Integration verschiedener IoT-Ökosysteme – Technische Anforderungen und Herausforderungen

Die volle Kraft des Internets der Dinge kann nur durch integrierte Prozesse genutzt werden. Die Abstimmung verschiedener Ökosysteme ist daher eine Voraussetzung für die optimale Integration. Auf der einen Seite ist eine harmonisierte Prozesslandschaft der Hebel für eine nächste Effizienzstufe. Auf der anderen Seite entstehen durch synchronisierte Datenströme Services oder Geschäftsmodelle, die zuvor gar nicht denkbar waren. Aber wie kann man den Schnritt von einem Silo zu einem integrierten Datenfluss schaffen?

In meiner Rolle als Global Director für die Diskrete Industrie und Internet of Things hatte ich die Gelegenheit, mit internationalen Kollegen in ihren verschiedenen Rollen im IoT-Bereich zu sprechen. In der folgenden Blog- und Video-Serie möchten wir unsere Erfahrungen und vor allem die unserer Kunden teilen.

In diesem ersten von vier Artikeln zum Thema „Integration verschiedener IoT Ökosysteme“ erfahren Sie die technischen Anforderungen und Herausforderungen.

Der wachsende Trend der horizontalen Integration

Dienstleistungen und Produkte bewegen sich auf einer bisher noch nie da gewesenen Individualität. Daher sind Unternehmen oft gezwungen, mit anderen Lieferanten zusammenzuarbeiten, um komplexe Lösungen zu entwickeln, die zum Beispiel perfekt zu der Ausschreibung passen, die ein Kunde veröffentlicht. Menschen und Systeme müssen Hand in Hand arbeiten, um eine fruchtbare Allianz zu schaffen. Wenn wir nun eine Brücke zu einem Szenario schlagen, in dem verschiedene Business-Player dem Kunden neben der klassischen Lösung auch digitale Services anbieten, stellt sich die Frage, wie Workflows verschiedener Player integriert werden können. Das ist eine ziemlich schwere Herausforderung. In der Vergangenheit gab es EDI. Jetzt gibt es ein API-Management. Aber morgen wird es eine Plattform in der Cloud geben, in der diese Kollaborationen zwischen allen Anbietern und dem Kunden abgebildet werden. Aus meiner Sicht wird eine Plattform (wie die SAP Cloud Platform) in Kombination mit Microservices, Open APIs und einer Multi-Cloud-Infrastruktur der Kooperationsraum sein, um Innovationen einfacher zu machen und eine schnelle Verbreitung neuer Anwendungen und Unternehmen zu ermöglichen.

Vertikale Integration gewährt die nächste Effizienzstufe

Jetzt, wo wir unseren Fokus von der horizontalen auf die vertikale Integrationsperspektive richten, habe ich festgestellt, dass es in den meisten Unternehmen eine „low hanging fruit“ in Sachen Effizienz gibt. Mein Kollege Martin aus der Tschechischen Republik ist Spezialist für Fertigungs-Unternehmen. Er und sein Team haben viele Szenarien für Kunden erstellt, in denen sie einen integrierten Prozessablauf vom Manufacturing Execution System (MES) bis zum Enterprise Resource Planning (ERP) erstellt haben. IoT-Geräte, Gateways und Services passen zu diesen früheren Datensilos. Sie verbessern die Fertigungsprozesse von der Werkstatt bis zur obersten Etage. Die vertikale Optimierung von Prozessen sollte definitiv auf Ihrer Agenda stehen, um dieses Potenzial zu nutzen.

Keine Integration ohne geschäftlichen Nutzen

Aus meiner Sicht ist die Technologie da, um alle Silos und Ökosystemen, die Unternehmen haben, miteinander zu verbinden Es geht darum, aus der Integration einen Nutzen zu ziehen. Diese Frage würde Führungskräfte in Unternehmen dazu zwingen, Prozesse zu überdenken und neue Geschäftsideen zu generieren. Ein gewisses Maß an Offenheit ist dafür die wesentliche Voraussetzung. Für die horizontale Perspektive müssen die Menschen ein gemeinsames Netzwerk aufbauen. Und ich bin mir sicher, dass es viel Potenzial gibt, um die Bedürfnisse der Kunden durch die Zusammenarbeit mit verschiedenen Parteien über die Unternehmensgrenzen hinweg besser zu adressieren. Aus der vertikalen Perspektive ist es dasselbe. Menschen aus verschiedenen Einheiten innerhalb des Unternehmens sollten außerhalb ihres Universums denken und ihren Geist für neue Ideen öffnen. Ein Mehrwert für alle in einer Win-Win-Situation wäre die Ernte.

Kommen Sie nächste Woche vorbei, wenn wir uns im Rahmen unserer Reihe „Integration verschiedener IoT-Ökosysteme“ auf Sensor Integration und Onboarding Prozesse konzentrieren.

-von Wolfgang Möller, Director Discrete Industries & IoT, itelligence AG-

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