Warum die Fertigungsindustrie ihre digitalen Strategien überdenken muss

In den letzten zehn Jahren haben technologische Fortschritte dazu geführt, dass die Lieferkette und die Fertigungsabläufe deutlich effizienter geworden sind. Laut McKinsey & Company haben Unternehmen, die sich diese Technologien frühzeitig zu eigen gemacht haben, bereits einen Umsatzwachstumsvorteil von 7% gegenüber ihren Konkurrenten.

Die durch die aktuelle Situation verursachten Herausforderungen werden dazu führen, dass die Kluft zwischen den Unternehmen, die gerade erst mit der Digitalisierung begonnen haben, und denen, die auf ihrem digitalen Weg weiter fortgeschritten sind, noch grösser wird.

Herausforderungen für Industrieunternehmen in der “Neuen Normalität”

Viele Unternehmen hatten bereits eine Initiative zur digitalen Transformation ergriffen, doch einige waren nicht darauf vorbereitet, mit dem raschen Wandel umzugehen. Diese Tatsache wurde in der aktuellen Situation deutlich und wirft ein schlechtes Licht auf die Geschäftsprozesse und Technologien, die in Angriff genommen werden müssen.

Obwohl die Fertigungsindustrie aus mehreren Branchenteilsegmenten besteht, konzentrieren wir uns in dieser Diskussion auf einige gemeinsame Herausforderungen in den Bereichen diskrete Fertigung, Maschinen- und Komponentenbau sowie der High-Tech-Industrie.

  • Schwankungen in der Lieferkette: Jeder grosse Hersteller ist mit Unterbrechungen in der Lieferkette für Teile und Rohstoffe konfrontiert, die meist durch globale Lieferkettenbeschränkungen verursacht werden. Mit Blick auf die Zukunft können die Hersteller erheblich profitieren, wenn sie Massnahmen zur Optimierung des gesamten Lieferkettennetzwerks ergreifen.
  • Schlechte Artikelverfügbarkeit und Kundenverpflichtung: In der aktuellen Situation ist es für Hersteller schwierig, die Verfügbarkeit bestimmter Artikel genau zu planen und zu garantieren. Um diese Probleme in Zukunft einzudämmen, müssen sich die Hersteller ein klares Bild vom Liefernetzwerk machen und den Zulieferern eine erweiterte Transparenz bieten, um die Versorgung mit kritischen Materialien sicherzustellen und mögliche Engpässe zu mildern.
  • Nicht vorhandene oder unzureichende E-Commerce-Möglichkeiten: Der Mangel an digitalen Verkaufs- und Servicemöglichkeiten beeinträchtigt die Kundenbindung und die Umsatzchancen. In einer Welt, in der eine starke E-Commerce-Präsenz zu einer Notwendigkeit geworden ist, müssen sich Hersteller darauf konzentrieren, den Übergang zum Online-Handel zu beschleunigen.

Der Weg nach vorn erfordert eine neue Herangehensweise

Es ist nicht überraschend, dass sich Hersteller, die weiter auf dem Weg der digitalen Transformation sind, besser als ihre Mitbewerber an die “neue Normalität” anpassen. Die an ihren Geschäftsmodellen und Arbeitsprozessen vorgenommenen Änderungen erlauben es ihnen, sich schneller zu entwickeln oder bereits eingeleitete Veränderungen zu beschleunigen.

Es macht jedoch keinen Sinn, gross angelegte Transformationsprojekte in Angriff zu nehmen; vor allem dann nicht, wenn niemand weit genug vorausschauen kann, um langfristige Pläne zu schmieden. Fertigungsunternehmen brauchen einen neuen Ansatz für die Transformation, der schnell und flexibel ist – auch in Zeiten der Unsicherheit, eingefrorener Investitionen und einer erhöhten Risikovermeidung.

Ein neuer Ansatz kann Ihnen helfen, Barrieren abzubauen, damit Ihr Unternehmen weiter wachsen kann – selbst in diesen unsicheren Zeiten.

Für weitere Informationen und Fragen darüber, wie Fertigungsunternehmen ihre digitalen Strategien überdenken können, stehen Ihnen unsere Experten jederzeit zur Verfügung. Kontaktieren Sie uns gerne.

 

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