SAP S/4HANA Greenfield-Einführung bei der ESA AG erfolgreich abgeschlossen

Das grösste Digitalisierungsprojekt in der Unternehmensgeschichte der ESA, die Einkaufsorganisation des Schweizerischen Auto- und Motorfahrzeuggewerbes, ging nun erfolgreich live. In einer konzentrierten Aktion löste ESA gemeinsam mit dem SAP-Beratungshaus itelligence AG die fast 20 Jahre alte SAP-Lösung durch die neue SAP S/4HANA-Landschaft ab. Zudem nutzt ESA heute SAP Fiori, um auch den sehr mobilen Alltag des Unternehmens abzudecken.

SEPP19: So lautete der Name für das IT-Projekt, das die ESA, die Einkaufsorganisation des Schweizerischen Auto- und Motorfahrzeuggewerbes, erfolgreich umgesetzt hat. Und der Name ist Programm: Er steht für SAP eShop Prozess-Re-Engineering Projekt 2019.

„Schweizweit beliefern wir Garagen bis zu drei Mal täglich mit Autoteilen, Pneus, Zubehör und Werkstatteinrichtungen – wir haben ein sehr schnelles, hochvolumiges Geschäft mit rund 2,5 Millionen Auftragspositionen und 200.000 Retourenpositionen im Jahr“, erklärt ESA-Projektleiter Heinz Rolli. „Dafür brauchten wir ein leistungsstärkeres SAP-System.“ Beim ESA-Altsystem hatten sich im Laufe der Jahre viele Programme, Stammdaten und kundenspezifische Spezialprogramme angesammelt – das machte die Lösung komplex.

Im Zuge der Einführung von SAP S/4HANA stand deshalb auch das Prozess-Re-Engineering auf dem Programm. Manuelle Vorgänge wie das Abzeichnen der Lieferscheine bei den Liefertouren wurden digitalisiert. Täglich sind bei der ESA bis zu 120 Lieferfahrzeuge parallel unterwegs. Rund um das Abzeichnen, Sortieren und Ablegen der Lieferscheine fiel jede Menge Papier und Arbeit an. Diese Aufgaben übernimmt nun die SAP Fiori-App CMD (Chauffeur Mobile Device): Lieferscheine werden elektronisch signiert, Retouren per Scan digital erfasst. Und nach der Tour gibt die App die Lieferscheine sortiert aus. Auch der ESA-eShop wurde neu aufgesetzt, denn die Bedeutung des Online-Kanals für das Geschäft war immens gewachsen.

„Unser Anliegen ist es, unsere Kunden bei der Umsetzung ihrer digitalen Agenda zu unterstützen, um ihre Marktposition zu stärken und somit die digitale Wirtschaftsentwicklung voranzubringen“, so Claude Flükiger, Geschäftsführer, itelligence AG Schweiz.

Schon bald nach dem Go-live zeigten sich die positiven Auswirkungen: Die bessere Kontrolle des Warenflusses zwischen dem Hauptsitz und den Geschäftsstellen sowie die optimale Kostenkontrolle im Waschanlagen- und Garagengeschäft sind nur einige Beispiele dafür. So zieht Heinz Rolli zufrieden Bilanz: „Im kollegialen, intensiven und konstruktiven Zusammenspiel haben wir die neue Business Suite SAP S/4HANA erfolgreich eingeführt. “


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