Mehr als nur Namenskonventionen! Meine Buchempfehlung

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Buch-Rezension „ABAP – Programmierrichtlinien“

Alle neuen Entwickler bekommen bei itelligence, als Teil ihrer Einarbeitung, das Dokument „itelligence Entwicklungsrichtlinien – ABAP“ zu lesen. Darin werden überwiegend die wichtigsten Namenskonventionen der ABAP-Entwicklung behandelt. Als Ergänzung wird dort ebenfalls das Buch „ABAP-Programmierrichtlinien“ von Horst Keller und Wolf Hagen Thrümmel empfohlen. Kürzlich habe ich mich durch die 400 Seiten des Buches durchgearbeitet und möchte es Euch direkt in meiner neusten Rezension hier weiter empfehlen!

Warum ich es empfehle? Man wird allgemein zum besseren ABAP-Entwickler. Klar, Namenskonventionen werden auch behandelt, aber auch Vieles mehr. Die Autoren behandeln neben allgemeinen Grundlagen guter Programmierung ebenfalls Aufbau und Stil, Quellcode-Architektur sowie sicheres und robustes ABAP.

abap-programmierrichtlinien-buch

Richtig gut ist der Ansatz, wie hier die Inhalte vermittelt werden. Man sagt ja, man lernt einfacher aus Fehlern. Daher wird hier massiv auf ein „Schlechtes-Beispiel-gutes-Beispiel-Schema“ zurückgegriffen. Damit werden die Richtlinien viel verständlicher und hilfreicher. Besonders dann, wenn man sich dabei erwischt noch nach einem schlechten Schema zu arbeiten. Das motiviert, es ab sofort besser zu machen.

Ebenfalls werden in diesem Buch bekannte Altlasten der ABAP-Sprache angegangen. Es heißt ja immer, man solle ABAP Objects verwenden und diverse alte Sprach-Elemente nicht mehr benutzen. Keller und Thümmel machen sich dabei auch die Mühe aufzuzeigen, wie man diese Anforderungen tatsächlich einhalten kann.

Wer „ABAP –Programmierrichtlinien“ liest, lernt anders zu programmieren. Anders, in Form von stabiler, schneller, strukturierter, robuster, moderner und für die Kollegen verständlicher. Hier seht Ihr in einem kleinen Beispiel was ich meine.

Vorher:

DATA number_1 TYPE p LENGTH 6 DECIMALS 2.

DATA number_2 TYPE p LENGTH 6 DECIMALS 2.

 

Nachher:

TYPES number_type TYPE p LENGTH 6 DECIMALS 2.

DATA: number_1 TYPE number_type,
number_2 TYPE number_type.

Durch den eigenständigen Datentypen verwenden die Datenelemente number_1 und number_2 garantiert die gleichen technischen Eigenschaften. Zukünftige Änderungen erfolgen dann am Datentyp, was allen Datenelementen sicher die neuen Eigenschaften überträgt.

Das war nur eines und bewusst simples aus vielen Beispielen. Lasst sie Euch nicht entgehen!

Link zum Buch

– von Kai-Markus Lueer, itelligence AG –

 

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