Mit Mythen aufräumen (Teil 1) – Die Wahrheit über SAP HANA

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Geschwindigkeit und Performance werden meist als der hauptsächliche Anreiz gesehen, um auf SAP HANA zu wechseln. Aber ist das wirklich schon alles? Diese Blog-Serie beschäftigt sich mit den vier gängigsten Mythen um SAP HANA und zeigt auf, was wirklich dahinter steckt.

Der Mythos: SAP HANA dient hauptsächlich dazu, Daten schneller zu verarbeiten

Dieses Missverständnis hat SAP zum Teil selbst zu verantworten, denn anfangs wurde vor allem die Tatsache hervorgehoben, dass man mit SAP HANA Informationen in wesentlich kürzerer Zeit verarbeiten kann als mit herkömmlichen Datenbank-Plattformen. Die Folge davon ist, dass viele Unternehmen glauben, dies sei der hauptsächliche Zweck der Software, und basierend auf dieser Annahme wird nun versucht, Anwendungsszenarien für diese gesteigerte Geschwindigkeit zu finden.

Die Wahrheit: Geschwindigkeit ist nur der Auslöser

Obwohl SAP HANA tatsächlich sehr schnell ist, rechtfertigt dies im Allgemeinen nicht die Kosten für einen Wechsel. Eine Beschleunigung bei der Verarbeitung von Daten allein reicht nicht aus, um daraus eine überzeugende Geschäftsidee zu entwickeln. Was wirklich zählt, ist wie ein Unternehmen diese Geschwindigkeit nutzen und vom Potential der Innovationen profitieren kann, die SAP HANA mit sich bringt – wie zum Beispiel der SAP S/4HANA Business Suite.

Im digitalen Zeitalter ist es wichtig, schnell auf neue Trends und Entwicklungen reagieren zu können. Eine der besonderen Stärken von SAP HANA besteht darin, dass die Software einem Unternehmen die nötige Flexibilität und Wendigkeit verleiht, um die Möglichkeiten von Big Data und dem Internet der Dinge in vollem Umfang nutzbar zu machen. Durch die Weiterentwicklungen von SAP und den Einsatz von Lösungen, die speziell für die Bedürfnisse bestimmter Geschäftsbereiche programmiert wurden, können Unternehmen einfacher neue Geschäftsmodelle entwickeln und zusätzliche Umsatzpotentiale erschließen.

Über Geschwindigkeit und Flexibilität hinaus bietet SAP HANA vor allem Integration und Vereinfachung. Daten aus unterschiedlichsten Quellen werden in einer zentralen Plattform zusammengeführt und garantieren auf diese Weise einen „Single Point of Truth“. Auf diese Weise wird es wesentlich einfach für die Anwender, die richtigen Daten zur richtigen Zeit zu bekommen, und die gewonnen Erkenntnisse können schneller umgesetzt werden. Mit Hilfe von Predicitive Analytics werden Entscheidungsfindungen erheblich vereinfacht, denn die Auswirkungen und Resultate von Planungen können direkt untersucht und abgewägt werden.

Zudem bietet die Software neue Benutzeroberflächen, die den Anwendern die Arbeit spürbar erleichtern. Die SAP Fiori-Oberfläche erfordert nur wenig Schulungsaufwand und lässt sich individuell anpassen, um Effizienz und Bedienbarkeit insgesamt zu steigern.

Die Wahrheit über SAP HANA

Eine Frage der falschen Perspektive?

In vielen Unternehmen fokussiert man sich also nicht auf die wahren Stärken des In-Memory-Computing. Geschwindigkeit mag für viele Unternehmen nützlich sein, aber der wirkliche Vorteil liegt in den zusätzlichen Funktionalitäten, die SAP HANA mit sich bringt und in den neuen Möglichkeiten, die sich mit dieser Lösung eröffnen – erst dadurch entsteht ein echter Wettbewerbsvorteil.

Ulrich Meine, Business Development Manager, Outsourcing

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