Mit Mythen aufräumen (Teil 2) – Die Wahrheit über SAP HANA

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Über den Preis von SAP HANA wird viel diskutiert, und viele Unternehmen sind sich immer noch unsicher darüber, ob sie sich diese Lösung leisten können. Dieser Blogartikel beschäftigt sich mit den Missverständnissen bezüglich dem Preis von In-Memory-Technologie.

Der Mythos: SAP HANA ist teurer als andere Daten-Plattformen

Um einen hohen Kostenaufwand für neue Technologie zu vermeiden, verfolgen viele Unternehmen den Ansatz „Wenn es nicht kaputt ist, repariere es nicht“. Sie halten an ihren alten Systemen fest und erweitern sie entsprechend ihrer Bedürfnisse. Dies ist einer der Gründe, warum einige Unternehmen zögern, SAP HANA einzusetzen – ungeachtet der Vorteile, die diese Software mit sich bringt.

Wenn es um Anschaffungskosten geht, werden Unternehmen misstrauisch: Neue Hardware muss eingekauft und installiert werden, neue Lizenzen werden gebraucht. Also muss SAP HANA zwangsläufig teurer als herkömmliche Datenbank-Lösungen sein, oder?

Die Wahrheit: Es könnte billiger sein als Sie denken

Kurzfristig betrachtet fallen bei der Anschaffung von SAP HANA auf den ersten Blick mehr Kosten an als bei herkömmlichen Datenbank-Plattformen. In-Memory-Technologie ist teurer als Festplattenspeicher und benötigt zusätzliche Laufwerke und Flash-Memory für Backups. Und obwohl diese Art der Datenspeicherung effizienter ist und daher das Datenvolumen reduziert, wird diese Tatsache sich nicht in einem unmittelbaren Ausgleich für die zusätzlichen Kosten bemerkbar machen.

Allerdings: Um diese Kosten zu vermeiden, können Unternehmen ihre SAP HANA-Systeme bei einem Cloud-Provider hosten. Für diesen Ansatz ist zwar immer noch zusätzliche Hardware erforderlich, aber es ermöglicht dem Unternehmen, zunächst klein anzufangen und die Lösung dann angepasst an die jeweiligen Bedürfnisse wachsen zu lassen. Dadurch, dass der Cloud-Provider das System verwaltet, ist kein zusätzlicher Personalaufwand nötig. Ein Investieren in Zeit und Kapazitäten für zusätzliche Schulungen entfällt.

Langfristig betrachtet sorgt SAP HANA also für eine Einsparung der Gesamtbetriebskosten, vor allem, weil alle Datensysteme in einer „Single Source of Truth“ zusammengeführt werden. Auf diese Weise lassen sich nicht nur Kosten für Hardware und Software reduzieren, sondern auch eine allgemeine Steigerung der Effizienz erzielen. Aufgrund der Tatsache, dass alle Informationen in einem zentralen System gespeichert werden, müssen Daten nicht mehr manuell aus vielen unterschiedlichen Quellen zusammengetragen werden.

HANA Mythos

Eine vielversprechende Investition

Besonders zu beachten gilt es, was für neue Möglichkeiten und Lösungen SAP HANA mit sich bringt. SAP S/4HANA bietet beispielsweise eine Vielzahl von neuen Funktionalitäten, mit denen sich Aufwand verringern und so die Wertschöpfung allgemein verbessern lässt. Neue Technologien wie Predicitive Maintenance und die Fähigkeit, Geschäftsmodelle schneller zu entwerfen und zu adaptieren, können einem Unternehmen dabei helfen, neue Umsatzpotentiale zu erschließen. Zudem werden die meisten zukünftigen SAP-Anwendungen auf Basis von In-Memory-Technologie funktionieren, was den Unternehmen, die diese Lösung verwenden, den Vorteil verschafft, stets auf die neuesten Entwicklungen zurückgreifen zu können.

Wie man also sieht, zahlt sich der anfangs hohe Aufwand auf lange Sicht aus. Wenn ein Unternehmen seine Potentiale voll ausschöpfen will, ist der Einsatz von SAP HANA daher auf jeden Fall die bessere Option. SAP HANA mag eine langfristige Investition sein, aber dafür eine sehr vielversprechende.

– Ulrich Meine, Business Development Manager Outsourcing

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