Erweiterte Laufwege im PLM 7 – smarte ad-hoc-Workflows

Der klassische SAP-Workflow wird in vielen Unternehmen eingesetzt, um interne Prozesse abzubilden und diese in einer geordneten Struktur ablaufen zu lassen. Hierbei werden die beteiligten Personen oder Gruppen im Vorfeld definiert, woraufhin der Workflow, exakt wie gewünscht, definiert wird. Allerdings existieren hier auch einige Einschränkungen. So ist es oft nicht für den Anwender ohne weiteres möglich, den Workflowablauf ohne IT-Unterstützung zu ändern.

Gerade während der Konstruktion sind oft viele Personen an einem Prozess beteiligt, die effizient zusammenarbeiten sollen. Hier sind starre Workflows nicht die richtige Lösung, da die involvierten Akteure nicht immer dieselben sind und oft verschiedene Gruppen kollaborieren müssen – und genau hier kommen die Laufwege ins Spiel. Diese Laufwege (auch ad-hoc-Workflows genannt) bieten eine grosse Flexibilität, da sie jederzeit spontan erstellt werden können. In einer intuitiven Oberfläche werden die benötigten Bearbeiter und deren Aufgaben definiert, anschliessend wird der Laufweg per Knopfdruck gestartet. Die entsprechenden Personen erhalten die Aufgabe in ihrer Worklist und können mit einem einfachen Klick zum relevanten Objekt springen. Natürlich können hierbei auch mehrere Personen oder Gruppen gleichzeitig aktiv werden – sowohl parallele als auch sequentielle Aufgaben sind möglich.

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Abbildung 1: Gestarteter Laufweg mit parallelen und sequentiellen Aufgaben am Materialstamm

Laufwege sind dabei immer an ein Objekt gebunden. So können sie zum Beispiel an Materialstämme, Änderungsstämme oder Dokumente angehängt und versendet werden. Auch in Verbindung mit der Konstruktionsmappe entfalten Laufwege ihre volle Funktionalität. Hier können je nach Status der Mappe verschiedene voreingestellte Laufwege automatisiert angehängt und gestartet werden. Das bedeutet, dass der Anwender selbst von der Konfiguration der Laufwege nichts mitbekommt und jeder Bearbeiter trotzdem über seine Aufgabe informiert wird – vollkommen automatisiert. Hierfür werden sogenannte Laufwegmuster genutzt, die bereits im Vorfeld erstellt und anschliessend beliebig verwendet werden können. Das ähnelt wiederum dem klassischen Workflow, mit dem grossen Unterschied, dass diese Muster ebenfalls spontan und für jedes Objekt nach Belieben angepasst werden können. Zu jeder Zeit ist dabei im Laufweg mit einer ampelähnlichen Anzeige zu sehen, wer aktuell am Zug ist, und welcher Bearbeiter wann eine Aufgabe abgeschlossen hat.

Im Standard kann an ein konkretes Objekt (z.B. Materialstamm) immer nur ein Laufweg angehängt werden. itelligence hat diese Einschränkung beseitigt und mit einem Add-On ermöglicht, dass an einem Stammsatz auch mehrere Laufwege – jederzeit auch parallel – aktiv sein können. Diese sind über Reiter strukturiert und so für den Anwender in übersichtlicher Weise dargestellt. Das AddOn „Erweiterte Laufwege im PLM 7“ finden Sie hier im itelligence AddStore.

Wenn Sie weitere Informationen oder einen Präsentationstermin zum Thema wünschen, oder Interesse an SAP Product Lifecycle Management haben, richten Sie bitte eine kurze Mail an:

Andreas Bienz
Business Solutions
andreas.bienz@itelligence.ch

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