Die Angebote auf dem Prüfstand

Amazon, Microsoft, SAP, itelligence: Alle namhaften Branchengrössen haben gleich mehrere Varianten der SAP HANA Cloud Services im Portfolio. Ihr Umfang reicht von der rein technischen Infrastruktur bis hin zur kompletten Cloud-Umgebung, die für den Produkteinsatz mit SAP-Lösungen zertifiziert ist.

Die meisten Starterangebote stellen lediglich die technische Infrastruktur bereit – also den Server, auf dem Unternehmen ihre Datenbanken installieren können. Eine SAP-HANA-Lizenz ist nicht enthalten, und auch Support ist rar gesät. Im Vergleich der grossen Vier betreibt, verwaltet und wartet einzig itelligence nicht nur die Hardware, sondern auch die SAP-HANA-Instanz des Kunden. Das gibt es bei Wettbewerbern erst im mittleren Preissegment.

Flexible Datenbankgrösse ist nicht selbstverständlich

Wer SAP HANA nur ausprobieren möchte, entscheidet sich für die nächsthöhere Kategorie. Neben dem Server sind hier die SAP-HANA-Lizenz und die Datenbank-Installation inbegriffen. Auf den ersten Blick ähneln sich SAP HANA One (Amazon), die SAP HANA Cloud Platform DBaaS (SAP), die Virtual Machine & SAP Cloud Appliance Library (Microsoft) und die itelligence PMC. Bei genauerem Hinsehen offenbaren sich aber eklatante Unterschiede – beispielsweise in puncto Speichergrösse.

Einige Angebote sind auf ein Datenbankvolumen von 64 Gigabyte limitiert. Damit lassen sich zwar Test- und Entwicklungsumgebungen betreiben, ein produktiver Einsatz ist so aber kaum möglich. Hinzu kommt: Bis auf itelligence ermöglicht es kein Anbieter, eine einmal gewählte Speichergrösse flexibel anzupassen. Bei SAP sind Änderungen zwar prinzipiell möglich, erfordern jedoch einen neuen Vertrag oder die Wahl einer neuen Systemkategorie.

Grosse Unterschiede beim Leistungsumfang

Kritisch wird es bei den Reaktionszeiten im Problemfall. Verursacht eine geschäftsentscheidende Anwendung plötzlich Probleme, muss der Fehler innerhalb von Minuten gelöst sein. Selbst im Premiumsegment garantieren Amazon und Microsoft aber nur Reaktionszeiten im Stundenbereich. Mit dem Scheinargument der Hochverfügbarkeit soll dieser Nachteil wettgemacht werden. Die meisten Anbieter garantieren dabei aber lediglich, dass der Server läuft. Stürzen Betriebssystem oder Geschäftsanwendung ab, nützt das wenig. Die itelligence AG und SAP garantieren einen Verfügbarkeitswert von 99,5 Prozent. Dieser schliesst ein, dass sich Anwender auf den installierten Systemen einloggen und die wesentlichen Funktionen nutzen können.

Ein genauer Blick auf die Vertragsbestandteile zeigt, dass die vermeintlich günstigen Angebote für die meisten Einsatzzwecke schlichtweg ungeeignet sind. Support, Unterstützung bei Implementierung und Betrieb oder ein Standort, der Datenschutzrichtlinien erfüllt: All dies sind kritische Faktoren, die Entscheider beim Umstieg auf die SAP HANA Cloud Services berücksichtigen sollten.

Die wichtigsten Angebote im Detail

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