SAP Business ByDesign im Rohstoffhandel: Einfach und gut

– von Kay Leuteritz, SAP Consultant bei itelligence –

Wenn ein Startup wie die OPW Ingredients GmbH SAP Business ByDesign implementiert, sind die personellen Kapazitäten oft gering, der Zeitdruck aber hoch. Wie dieser Spagat gelingt, hängt auch von der gemeinsamen Wellenlänge der Partner ab.

Die Empfehlung, in Sachen ERP-Software auf SAP zu setzen, kam aus dem persönlichen Umfeld des Firmengründers Onno Rudolf Jongkind. Mit seinem Team hat sich der Niederländer auf den Handel mit natürlichen Rohstoffen spezialisiert – von hochwertigen Feinschmeckerölen bis zu Mengenlieferungen für die Kosmetik- und Pharmaindustrie. Bei diesem Nischenmarkt ist neben Schnelligkeit vor allem Zuverlässigkeit gefragt, SAP Business ByDesign wurde den Viersenern erstmals während einer Online-Sitzung vorgestellt.

Dass die Entscheidung tatsächlich pro Cloud und nicht für eine On-Premise-Lösung ausfiel, ist neben den bekannten Simplizitätsargumenten auf die Flexibilität der Lösung, die Möglichkeit einer Chargenverwaltung mit Mindesthaltbarkeit und besonders darauf zurückzuführen, dass sich OPWs Streckengeschäft hier sehr schlank abbilden lässt.

Inzwischen nutzt unser Kunde die Vorteile des Systems inklusive der Module CRM, SCM (für die Handelslogistik) und FIN für FiBu und Controlling bereits vollumfänglich aus. Auf Sonderlösungen konnte bei der Implementierung verzichtet werden, OPW macht niemals Abstriche bei der Qualität, lässt für ihre IT vielmehr dasselbe Motto gelten wie für ihr Kerngeschäft: „Einfache Dinge – gut gemacht“.

Als Projektleiter war ich mit zwei Kollegen für die Prozess- und Migrationsberatung verantwortlich, auch Entwicklung und Schulung der User gehörten zu unseren Aufgaben. Zunächst haben wir mit dem Kunden eine Bestandsaufnahme der Prozesse durchgeführt und festgelegt, wie sie mit SAP Business ByDesign sauber abgebildet werden können. Nachfolgend wurden die notwendigen Stammdaten im System angelegt bzw. migriert sowie die Formulare angepasst. So konnte der Produktivstart-Termin 1. Januar eingehalten werden und die User mit begleitenden Schulungen durch itelligence in die Lage versetzt werden, kleine „Schönheitsanpassungen“ an ihrer Lösung ganz einfach selbst vorzunehmen . Dazu gehört zum Beispiel die Platzierung von Logos oder die farbliche Gestaltung der einzelnen Datenfelder.

Das Zusammenspiel zwischen Kunde und Partner hat bekanntlich großen Einfluss auf das Gelingen eines Projekts. Das habe ich aus meiner Erfahrung heraus sofort gemerkt: die Wellenlänge passt. Bei OPW geht es – wie bei itelligence – um Qualität, Wahrheit und Sinnhaftigkeit. Zuverlässigkeit ist keine Worthülse, was gesagt wird, wird auch gelebt. Waren kreative Abläufe gefragt, wurden nicht Umwege konstruiert, sondern neue Wege gefunden.

Nach einmonatiger Testphase ging der Kunde pünktlich zum geplanten Starttermin live. Von der Abbildung durchgängiger Prozesse profitiert OPW bereits, künftig werden die Teammitglieder auch die Mobility-Funktionen nutzen, im Bereich Finance freut sich Projektleiter Oliver Hüsen besonders auf die Vorteile der integrierten Spesenabrechnung.

Unsere Erfahrungen und unser Know-how im Bereich Rohstoffhandel haben sich in diesem Projekt besonders ausgezahlt, bei der Schiffs- und Containerbestellung zum Beispiel war kluge Prozessberatung gefragt. Wenn ein Kunde nach dem Projektfinale sagt: „Wir sind zufrieden – sogar mehr als zufrieden“, geht das natürlich runter wie natives biologisches Kokosöl. Das hat OPW künftig auch im Programm – in den Stammdaten sind die Vorbereitungen schon getroffen.

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