Supply Chain Planning mit itelligence und SAP

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Planung und Optimierung entlang der logistischen Kette

Ein durchgängiger Planungsprozess, von der langfristigen strategischen Planung bis hin zur kurzfristigen operativen Planung, kann zu entscheidenden Vorteilen im internationalen Wettbewerb führen. Gerade für Unternehmen mit mehreren Werken und Verteilzentren ermöglicht erst eine ganzheitliche, integrierte Planung des gesamten Supply Chain Netzwerkes die Potentiale optimal auszuschöpfen und durch eine Optimierung der internen Umlagerungsprozesse werksübergreifend die vorhandenen Ressourcen bestmöglich zu nutzen.

Dieses hilft, z.B. Bestände zu reduzieren, Kapazitäten von Spezialmaschinen gleichmäßig hoch auszulasten und teure Produktionsalternativen zu vermeiden, die dadurch nötig werden, dass mögliche Engpässe erst kurzfristig auffallen. Dadurch können Produktions- und Lagerkosten gesenkt werden. Durch eine langfristige Planung können ebenfalls bessere Konditionen mit externen Lieferanten ausgehandelt werden.

Um diese Ziele zu erreichen, ist ein Planungsprozess nötig, der weit vor der Produktionsfeinplanung ansetzt und eine im hohen Maße integrierte Absatz-, interne und externe Beschaffungsplanung, Lagerbestandsplanung, sowie eine Kapazitätsplanung der Produktionskapazitäten unter strategischen und operativen Gesichtspunkten beinhaltet.

itelligence bietet mit der reichhaltigen Palette von SAP Tools vielfältige Möglichkeiten an, die Supply-Chain-Planning-Prozesse transparent und effizient zu gestalten. Dabei reicht das Angebot von klassischen Netweaver-Anwendungen, wie APO (Advanced Planning and Optimization), bis hin zu HANA-Lösungen, wie die IBP-Produktpalette. IBP steht dabei für „Integrated Business Planning“ und umfasst eine komplett neue Lösungsfamilie für verschiedene Fragestellungen rund um die unterschiedlichen Themenbereiche des Supply Chain Planning.

Thematisch ist das Gebiet Supply Chain Planning weit gefächert. Es lassen sich dabei sechs Bereiche unterscheiden, die unterschiedliche Aspekte und Zeitpunkte des Planungsprozesses betreffen:

Supply Chain Planning

Der Themenbereich Demand befasst sich mit der mittel- und kurzfristigen Absatzplanung. Diese stellt eine Grundlage, sowohl für die operative Bestands- und Nachschubplanung, wie auch für den Teilprozess Sales & Operations dar. In letzterem steht die Harmonisierung der Aspekte Budget, Absatz, Beschaffung und Kapazität im Vordergrund. Beide Themenbereiche liefern wichtige Daten für den Themenbereich Inventory, der die Planung von Ziellagerbeständen unter Berücksichtigung des gewünschten Servicegrades adressiert.

Während der Themenbereich Supply anschließend die Aufgabenstellung der Bedarfs- und Kapazitätsplanung in einem eher mittelfristigen Horizont angeht und dabei auf die Planungsergebnisse der Themenbereiche Demand, Sales & Operations sowie Inventory aufsetzt, liegt der Schwerpunkt von Production & Scheduling vor allem auf der kurzfristigen, operativen Feinplanung auf Basis des von den vorhergegangenen Planungsschritten erzielten Ergebnisses. Termintreue in der Fertigung und gute Fertigungsreihenfolgen sind dabei zentrale Aufgaben. Schließlich kümmert sich der Themenbereich Response um die Anforderungen rund um Priorisierung und Verfügbarkeitsprüfung für Kundenaufträge, und stellt somit den letzten Schritt des Planungsprozesses dar, der schon deutlich im Übergang zur operativen Kundenauftragsabwicklung und zu den Prozessen im Bereich Supply Chain Execution angesiedelt ist.

– von Dr. Michael Galla, Teamleitung Supply Chain Planning, itelligence AG –

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