Absatzplanung – ein Ansatz zur Verbesserung der Flexibilität

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Heutige Märkte verlangen auch in Ihrer Branche  bedingungslose Flexibilität. Als Anbieter müssen Sie immer schneller in der Lage sein, ihre Produkte auch kurzfristig zum gewünschten Termin zu liefern  oder auf kurzfristige Mengenänderungen einzugehen. Diese an Sie geforderte Flexibilität stellt Sie vor verschiedene Herausforderungen:

  • Wie können Sie gewährleisten, dass die richtigen Mengen der richtigen Produkte zum richtigen Termin lieferbar sind?
  • Wie vermeiden Sie übermäßig hohe Lagerbestände zur Absicherung der Unsicherheiten?

Sicherlich wäre eine engere Kooperation mit Ihren Kunden der optimale Weg, die Unsicherheiten zu reduzieren. In einigen Branchen ist dies üblich, leider in der Mehrzahl der Branchen aber nicht.

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Wenn Sie den Weg der  engen Kooperation nicht gehen können, dann  bleiben Ihnen zwei mögliche Ansätze. Zum einen können Sie versuchen, die benötigten Mengen der Endprodukte möglichst gut zu schätzen. Die Qualität der Schätzung steigt in der Regel mit der Häufigkeit der Schätzung, denn dann fließen neue Erkenntnisse über Ihren  Markt häufiger in die Schätzung ein und die geschätzten Mengen (zu Produkten und Terminen) spiegeln diese Erkenntnisse schneller wider.

Zum anderen können Sie den Versuch unternehmen, Ihre Eigenfertigungszeiten zu reduzieren. Dieses erreichen Sie zum Beispiel durch eine Erhöhung der Planungsqualität (bessere Nutzung der zur Verfügung stehenden Ressourcen durch Optimierung der Feinplanung und Fertigungssteuerung) in den kundenbedarfsorientierten Fertigungsstufen. Hier ist es besonders wichtig, dass Sie die Abwägung zwischen Flexibilitätskosten und Risiko vornehmen. Der vollständige Durchgriff aller Kundenwünsche bezüglich zusätzlicher Bedarfe und Änderungen vorhandener Bedarfe schafft häufig eine extrem hohe Unruhe und Ineffizienz in der Fertigungssteuerung. Es kann also sinnvoll sein, auch in den kundenauftragsorientierten Fertigungsstufen die Schätzung der Endproduktbedarfe einzubeziehen. Zusätzliches Optimierungspotenzial ergibt sich häufig durch die Schaffung von Vorplanungsstufen, die im Sinne einer Vorfertigung auf der Basis der Schätzungen gefertigt werden. Die hierdurch mögliche Optimierung der Ihrer Vorfertigung zum Beispiel im Hinblick auf Losgrößen und der damit verbundenen Reduzierung von Rüstzeiten schafft zusätzliches Potenzial zur Minimierung Ihrer Eigenfertigungszeiten.

In beiden Lösungsansätzen spielt die Schätzung der zu erwartenden Bedarfe (der Endprodukte bzw. der Vorfertigungsbaugruppen) eine große Rolle. Damit ist die  Absatzplanung als ein wesentlicher Hebel zur Erhöhung der auf Ihrem Markt geforderten Flexibilität anzusehen. Die mit Hilfe des Prozesses der rollierenden Absatzplanung regelmäßig – idealerweise sofort bei neuen Erkenntnissen – von Marktkennern (zum Beispiel Ihren Vertriebsmitarbeitern) erfassten Planzahlen für Verkaufsartikel können dann der Bedarfsplanung auf Endproduktebene oder – nach simulierter mehrstufiger Stücklistenauflösung – auf Baugruppenebene übergeben werden. Auf Basis dieser Planzahlen können Sie die Fertigung der Endprodukte bzw. der Baugruppen und nicht zuletzt auch Ihre Rohstoffbeschaffung planen und optimieren, da Ihnen alle Erkenntnisse auf der Marktseite sofort im Planungsprozess zur Verfügung stehen.

Ein zusätzlicher Nutzen der Absatzplanung ist neben dem logistischen Potenzial die Verbesserung des Informationsflusses in Richtung der Unternehmensplanung und des Controllings. Denn auch diese Bereiche profitieren von der höheren Informationsqualität durch regelmäßig aktualisierte Planzahlen einer rollierenden Absatzplanung, zum Beispiel durch verbessertes Reporting des Plan-Ist-Vergleiches und der mittelfristigen Umsatzerwartung.

Für den Prozess der Absatzplanung bietet itelligence zwei Festpreispakete an. Als Einstieg in diesen Themenbereich steht das Paket it.compact operational sales planning zur Verfügung. Es basiert auf der flexiblen Planung im Logistikinformationssystem des SAP ERP und stellt ein Planungstableau zu Verfügung, in dem Absatzplanmengen, Planumsätze und Plandeckungsbeiträge dargestellt werden. Neben der Übergabe in die SAP ERP Logistik-Prozesse (Programmplanung, Bedarfsplanung) stehen Auswertungen im Rahmen der flexiblen Analysen des LIS zur Verfügung. it.compact operational sales planning eignet sich für alle Kunden, die schnell und zu äußerst geringen Kosten in das Thema Absatzplanung einsteigen möchten und moderate Anforderungen an die zu planenden Kennzahlen haben.

Für Unternehmen, die weitergehende Anforderungen an die Absatzplanung haben und zum Beispiel erweiterte Berechnungen mit Hilfe von Makros durchführen oder eine komplexere Planungshierarchie mit Navigationsmerkmalen einsetzen möchten, empfiehlt sich unser Paket it.compact advanced sales planning. Dieses basiert auf den Planungsfunktionen der Software SAP SCM und kann sowohl als Add-On auf dem SAP ERP-System wie auch als eigenständige Serverlösung installiert werden.

Für weitergehende Planungsfunktionalitäten, wie die Bedarfs- und Kapazitätsplanung über mehrere Standorte in einem mittelfristigen Horizont, bietet sich optional im Anschluss an beide Pakete unser Paket it.compact supply network auf der Basis von SAP SCM an.

Weiterführende Informationen zu allen drei Lösungen finden Sie im itelligence AddStore unter den folgenden Links:

it.compact perational sales planning:

http://www.itelligence.addstore.de/de/geschaeftsprozesse/kunden-management/it.compact%20Operational%20Sales%20Planning~127.ahtml

it.compact advanced sales planning:

http://www.itelligence.addstore.de/de/geschaeftsprozesse/kunden-management/it.compact%20advanced%20sales%20planning~445.ahtml

it.compact supply network planning:

http://www.itelligence.addstore.de/de/geschaeftsprozesse/beschaffung_und_lieferung/it.compact%20supply%20network%20planning~447.ahtml

 

– von Dr. Michael Galla, Fachgebietsleitung Supply Chain Management, itelligence Deutschland –

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