Development Knowledge – Teil 1: ABAP-Performancetuning

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Sie haben es gerade in der Überschrift gelesen: Der kleine Zusatz „Teil 1” in der Überschrift meines ersten Blogposts sagt eigentlich alles über das, was ich zusammen mit dem Entwicklerteam hier ab jetzt und in Zukunft auf den Blogs von itelligence vorhabe. Vorher möchte ich Sie aber ein kleines bisschen in die Vergangenheit dieses Unternehmens mitnehmen: Wir haben innerhalb der vergangenen mehr als 25 Jahre viel Expertenwissen rund um die Programmierung mit ABAP Objects gesammelt. Mittlerweile arbeite ich persönlich mehr als 16 Jahre für itelligence. In dieser Zeit sind Tausende Anfragen von diversen Kunden auf meinem und den Schreibtischen meiner Kollegen aus den Entwicklungsabteilungen gelandet.

Natürlich sind hier viele Anfragen dabei, die auch mal häufiger in derselben Form von verschiedenen Kunden bei uns aufschlagen. Schlau ist derjenige, der die Antworten darauf in einer Datenbank festhält. Glücklicherweise haben wir uns früh dazu entschieden, genau das zu machen.

Und das führt mich zu meinem eigentlichen Thema für diesen Blogpost: Das Performancetuning in ABAP. Ein Kundenwunsch, den man durchaus in der Kategorie „Häufig gestellte Fragen“ oder neudeutsch „FAQ“ unterbringen kann.

Eine der wichtigsten Fragen aus diesem Bereich ist die Frage nach dem passenden Werkzeug zum Auffinden von Performance-Engpässen.

Die Antwort auf diese Frage ist nicht immer trivial. Aber die erste Erkenntnis für jeden IT-Profi in einem Unternehmen ist, über den Tellerrand zu blicken. Das heißt: Das Zusammenspiel zwischen SAP-System und Datenbank ist zu beobachten. Zur Erklärung: In den seltensten Fällen ist es alleine die Datenbank, die für Performanceprobleme sorgt. In vielen Fällen läuft nur das Zusammenspiel von Datenbank und Programm nicht optimal.

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Aus dem Bild wird eines sofort ersichtlich: Viele User arbeiten auf wenigen Applikationsservern mit einer Datenbank, die dadurch naturgemäß einen Flaschenhals darstellen kann. „Gute“ Programme sollten damit nur die Datenzeilen und –Spalten lesen, die wirklich benötigt werden. Pufferungsmechanismen der Applikationsserver sollten berücksichtigt werden, z.B. keine Verwendung von gepufferten Tabellen in Tabellen-Joins.

Welche Tools kann ich für diesen Performancecheck einsetzen?

Natürlich wäre es jetzt am einfachsten, das perfekte Tool für alle Fälle zu nennen. Da wir aber nicht in einer perfekten Welt leben, muss ich hier etwas weiter ausholen. Es gibt nämlich einige Tools. Und die möchte ich Ihnen in meinem nächsten Blogpost etwas genauer vorstellen. Hier aber schon einmal die ersten Namen:

  1. ST05 Performance Trace zur Aufzeichnung der SQL-Statements
  2. SAT Laufzeitanalyse (ehemals SE30)
  3. ST03N Systemlastmonitor
  4. STAD SAP Workload: Business Transaction Analysis

Wie gesagt – In den nächsten Wochen gehe ich etwas genauer auf diese Tools ein, die Sie zum Performancecheck einsetzen können.

Falls Sie in der Zwischenzeit Fragen zu diesem Thema haben, freue ich mich über einen Kommentar unter diesem Blogpost oder eine Mail an development@itelligence.de

– von Andreas Bork, Teamleitung und Entwicklung, Custom Development & Advanced Services, itelligence AG –

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