Digitale Transformation 2016

NTT DATA Business Solutions

Fünf IT-Trends, die den digitalen Wandel im Mittelstand wirklich vorantreiben werden

In den kommenden Monaten werde ich mich in einer Reihe von aufeinander aufbauenden Blogbeiträgen intensiv mit den Trends des digitalen Wandels beschäftigen und aufzeigen, wie Unternehmen, besonders aus dem Mittelstand, die damit verbundenen Herausforderungen effizient meistern: mit einer Digitalstrategie, mit einer schlanken IT-Architektur auf Basis der innovativen und „simplen“ Lösungen und mit dem „Digital Business Framework“ von SAP S/4HANA Enterprise Management sowie einem ganzheitlichen Beratungs- und Lösungsansatz.

Ich bin überzeugt, dass die digitale Transformation in 2016 und in den darauffolgenden Jahren massiv an Dynamik gewinnen und Umwälzungen in der Geschäftswelt verursachen, die in allen Branchen und Bereichen zu spüren sein werden. Aktuelle Prognosen der Marktforscher von IDC und Gartner bestätigen das bereits.

Deutscher Mittelstand bereit für Digitalisierung?

Der digitale Wandel verändert die etablierten Abläufe, sei es im Vertrieb, in der Produktion, der Intralogistik, beim B2B- und B2C-E-Commerce oder im Finanz- und Personalwesen. Dadurch eröffnen sich viele neue Chancen, denn die digitale Transformation ermöglicht den Aufbau neuartiger und wettbewerbsdifferenzierender Prozesse, Vertriebsstrategien und Geschäfts- und Servicemodelle. Die Auswirkungen dieses Wandels beobachten wir von itelligence – in unterschiedlicher Intensität – bereits bei unseren Kunden aus dem Maschinen- und Anlagenbau, der Automobilindustrie oder dem Handel.

Wer diese Chancen nutzen will, braucht den Willen zur Innovation, unternehmerischen Mut und eine langfristig ausgerichtete Digitalstrategie. Aus meiner Sicht ist es daher erfreulich, dass sich mittelständische Firmen als die „Motoren der deutschen Wirtschaft“ bereits intensiv mit der Digitalisierung beschäftigen und viele Projekte initiiert haben, vor allem in den Bereichen Industrie 4.0 und Internet der Dinge (Internet of Things, IoT). Auch itelligence hat solche Projekte im SAP-Umfeld erfolgreich realisiert.

Die Treiber des digitalen Wandels

Technische Innovationen wie 3-D-Drucker und neue IT-Technologien wie das In-Memory- oder das Cloud-Computing tragen maßgeblich zum digitalen Wandel in der Wirtschaft bei. Die wichtigsten fünf Treiber sind aus meiner Sicht:

  1. Internet der Dinge (Internet of Things, IoT): Die umfassende Vernetzung von Maschinen, Menschen und IT-Systemen durch ein Internet der Dinge, Daten und Dienste bricht die etablierten Regeln im Geschäftsverkehr zwischen Unternehmen auf und schafft Platz für Innovationen.
  2. Supercomputing mit In-Memory-Technologie: Durch Supercomputing lassen sich transaktionale und analytische Daten auf einer einzigen Plattform verschmelzen, um Geschäftsprozesse zu optimieren und zu vereinfachen. Diese Prozesse können dann genau wie Analysen und Simulationen nahezu in Echtzeit durchgeführt werden – das bedeutet größere Agilität und Flexibilität.
  3. Cloud-Computing: Cloud-Computing erhöht die Flexibilität gerade mittelständischer Unternehmen, denn die Zeit für die Entwicklung neuer Produkte und Services sinkt, die Marktreife wird früher erreicht. Eine moderne Plattform, wie beispielsweise SAP HANA Cloud Platform ermöglicht die Erstellung innovativer mobiler Apps und Social-Media- oder Big-Data-Anwendungen, eine leistungsstarke Cloud-Kollaborationsplattform, wie Ariba, erlaubt die sekundenschnelle Abwicklung zahlloser B2B-Transaktionen.
  4. Smart Computing: Sensoren, Roboter, 3-D-Drucker und künstliche Intelligenz machen die Welt „smarter“ und bilden die Basis für den Aufbau selbststeuernder Wertschöpfungsketten in Produktion und Intralogistik und für die Entwicklung neuer und „intelligenter“ Produkte wie Connected Cars.
  5. Cyber-Security: Sicherheit ist bei der Umsetzung einer Digitalstrategie ein zentraler Faktor. Wer durch ausgefeilte Schutzmaßnahmen kritische Daten, Identitäten und Unternehmenswerte vor Angriffen schützt, schafft Vertrauen bei Kunden und Partnern und verbessert sein Image.

 

SAP S/4HANA: Digitaler Kern für den digitalen Wandel

Eines zeigen die Trends für mich ganz deutlich: Die Digitalisierung der Geschäftswelt erhöht die Komplexität in den Geschäftsprozessen und wirkt sich damit auch auf die Unternehmens-IT und hier besonders auf das zentrale ERP-System aus. Ein Unternehmen, das seine Digitalstrategie effizient umsetzen und Komplexitätsfallen vermeiden möchte, braucht daher eine flexible und skalierbare IT-Architektur auf Basis modernster In-Memory-Technologie mit schlanker Datenstruktur und „simplen“ Lösungen für einfache End-to-End-Prozesse.

Die Anwendungssuite SAP S/4HANA Enterprise Management halte ich für besonders geeignet als „Enabler“ für die digitale Transformation, denn sie bildet den „digitalen Kern für die digitale Revolution“ wie ein Beitrag auf dem SAP Community Network (SCN) es treffend formuliert. SAP S/4HANA bietet ein vereinfachtes Datenmodell, den Echtzeitzugriff auf Daten, Kennzahlen und Prozesse über intuitiv zu bedienende, flexible SAP-Fiori-Oberflächen und zahlreiche Innovationen und Vereinfachungen für die ERP-Kernprozesse. Das sind unter anderem eine Ad-hoc-Planung bei Bestellungen, eine Echtzeitsimulation bei der Materialbedarfsplanung (MRP), eine hochflexible Materialbewertung oder ein „Soft Close“ beim Finanzabschluss.

Viele Prozesse sind auch dadurch einfacher geworden, dass man PLM-, SCM-, CRM-, SRM- und BI-Funktionalität sowie die Kapazitätsplanung und die globale Verfügbarkeitsprüfung (Global ATP) aus SAP APO in das ERP-Kernsystem zurückgeführt hat. Im Fall von SAP APO erübrigt sich die Installation eines gesonderten Systems, die Duplizierung von Daten zwischen ERP und APO entfällt ebenfalls. Auch das Betriebsmodell ist flexibel. Der Kunde kann SAP S/4HANA im eigenen Rechenzentrum installieren (on Premise) oder als individuelles System aus einer Managed Cloud beziehungsweise als standardisierte Edition für einfache Geschäftsprozesse aus einer Public Cloud beziehen.

Das Konzept des „Digital Business Framework“

Die „klassischen“ ERP-Kernprozesse, als da wären Vertrieb, Service, Marketing und E-Commerce, Beschaffung, Fertigung, Intralogistik, Anlagenmanagement (Asset Management), Forschung und Entwicklung sowie Personal- und Finanzwesen, werden in jeweils eigenen, simplifizierten SAP S/4HANA-Lösungen abgebildet. Sinnvoll ergänzen lassen sich die „Kernlösungen“ von SAP S/4HANA Enterprise Management durch weitere SAP-Software wie die Cloud-Lösungen der SAP-Unternehmen Fieldglass und SuccessFactors für das Personalmanagement, die SAP hybris Commerce Suite für den Omni-Channel-Commerce oder SAP Cloud for Customer für das Kundenmanagement.

 

SAP-S4HANA-Digital-Core
Die SAP S/4HANA-Lösungen für die Geschäftsbereiche wie SAP S/4HANA Sales, SAP S/4HANA Human Resources oder SAP S/4HANA Asset Management bilden den digitalen Kern für die digitale Transformation.

 

Einen weiteren zentralen Baustein von SAP S/4HANA bildet das Konzept des „Digital Business Framework“, das Unternehmen bei der Realisierung ihrer Digitalstrategie wirkungsvoll unterstützt. Das Framework erweitert den „digitalen Kern“ der neuen Applikationssuite und ermöglicht so die Umsetzung durchgängig digitaler Prozesse etwa für eine bessere Customer Experience. Im nächsten Blogbeitrag werde ich die Eckpfeiler und die wesentlichen Vorteile des „Digital Business Framework“ detailliert darstellen.

itelligence „übersetzt“ SAP S/4HANA in den Mittelstand

Speziell mittelständische Firmen benötigen auf dem Weg in die digitale Welt die Begleitung durch einen erfahrenen und innovativen Partner. Wir von itelligence verfügen über die entsprechende Beratungs-, Prozess-, Methoden- und Technologiekompetenz und verfolgen einen ganzheitlichen Lösungsansatz, der Informationen, Prozesse, Organisationsstruktur und auch die Wahl des passenden IT-Betriebsmodells einbezieht.

Wir können Bestands-, aber auch Neukunden ganz konkret den geschäftlichen Nutzen der Applikationssuite für ihr digitales Transformationsprojekt aufzeigen, da wir als „Early Adopter“ frühzeitig in die Entwicklung von SAP S/4HANA eingebunden waren. Das dabei erworbene Know-how geben wir jetzt direkt an unsere Kunden weiter, denn als erster SAP-Partner weltweit haben wir mit it.machinery für den mittelständischen Maschinen- und Anlagenbau eine Branchenlösung auf den Markt gebracht, die vollständig auf SAP S/4HANA basiert.

– von Dr. Andreas Pauls, Geschäftsführung Deutschland, itelligence AG –

 


 

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itelligence World 2016

Den 13. und 14. September 2016 sollten Sie sich unbedingt jetzt schon in Ihrem Terminkalender freihalten. Was Sie auf unserer hausinternen Messe erwarten können? Lesen Sie dazu unser Resümee von der itelligence World 2015 und schauen sich das Video an.

 
 
 
 
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