Acht Technologietrends, die unser Leben verändern – Teil 2

8 Technologietrends

Welche Technologietrends erwarten uns in den kommenden Jahren? Auf Basis eines White Papers von NTT DATA beleuchten wir für Sie in dieser vierteiligen Blogserie die acht mächtigsten technologischen Entwicklungen.

Im ersten Teil unserer Serie haben wir immersive Interaktion und Precision Life Science kennengelernt. Jetzt beleuchten wir, wie Künstliche Intelligenz und autonome Mobilität die Gesellschaft beeinflussen.

Trend 3: Die Symbiose mit Künstlicher Intelligenz

Grafik Technologietrend 3: Künstliche Intelligenz
Technologietrend 3: Künstliche Intelligenz

Künstliche Intelligenz (KI) nimmt immer mehr Fahrt auf. Entwickler wetteifern um die innovativsten Lösungen, während die Nachfrage nach Technologie-Experten immer weiter steigt. Das Ziel des Wettbewerbs? Die Leistung von Mensch und Maschine maximieren, indem eine funktionierende Symbiose zwischen beiden hergestellt wird.

Um diese Synergie zu erreichen, müssen Aufgabengebiete bestimmt werden, in denen die KI Menschen aussticht. Zum Beispiel resultierte die Fähigkeit der Roboter, zu lernen und kommende Aktionen vorauszuberechnen, in einem bemerkenswerten Sieg der KI über menschliche Intelligenz: ein Sieg eines Computers in einer Partie Go (ein Brettspiel, noch viel komplexer als Schach) gegen einen professionellen Spieler. Natürlich steckt mehr hinter KI, als nur Brettspiele zu gewinnen.

AI trifft OP

Tatsächlich können Roboter Leben retten. Mithilfe von Deep-Learning-Technologie sind sie in der Lage, mit einer Genauigkeitsrate von 95,2 Prozent in Bildanalysen[1] Tumore zu entdecken und erweisen sich damit zuverlässiger als das menschliche Auge. Und die KI kann nicht nur in Krankenhäusern wertvolle Unterstützung liefern. NTT Data entwickelt auf Basis einer Cloud-Robotics-Technologie neue Dienste für Altersheime. Kommunikationsroboter passen auf Bewohner auf, interagieren mit ihnen und stellen so sicher, dass sie ihre Medikamente erhalten und gut aufgehoben sind.

Obwohl Roboter in manchen Disziplinen vielleicht nie mit Menschen gleichziehen werden, sollten wir ihre Anpassungsfähigkeit und Kreativität nicht außer Acht lassen. Indem wir die Mensch-Roboter-Interaktion optimieren, können wir das Potenzial der KI in unzähligen Bereichen nutzen. Künstliche Intelligenz kann die Menschheit gesünder, sicherer und produktiver machen.

Trend 4: Autonome Mobilität

Der Megatrend Internet of Things (IoT) krempelt die gesamte Geschäftswelt um, insbesondere auch die Automobilindustrie. Autos sammeln Daten ihrer Umgebung, um Leistung und Sicherheit zu verbessern. Ständige Echtzeit-Kommunikation zwischen Fahrzeugen und der Verkehrsinfrastruktur  machen Städte zu agilen, sich ständig entwickelnden Systemen.

Experten schätzen, dass bis 2020 rund 250 Millionen „Connected Cars“ auf den Straßen weltweit[2] unterwegs sein werden. Sie können auf Informationen wie Ort, Geschwindigkeit und Straßenverhältnisse zurückgreifen, um bei Bedarf Fahrunterstützung zu bieten. Und irgendwann werden sie das Fahren gleich ganz übernehmen.

Grafik Technologietrend 4: Autonome Mobilität
Technologietrend 4: Autonome Mobilität

Smarte und Effiziente Infrastruktur

Neben der Verbreitung von selbstfahrenden Autos entwickeln sich gerade smarte Städte. NTT DATA beispielsweise entwickelt eine Technologie für Verkehrsvorhersagen und Ampelsimulationen, die auf Big Data zurückgreift. Die Lösung hat sich in einer Feldstudie in Jilin City in China als effektiv erwiesen, wo sie Staus vorgebeugt und die Fahrzeiten von öffentlichem Nahverkehr reduziert hat.

Aber welche Energiequelle werden die autonomen Fahrzeuge nutzen? Elektrizität ist die wahrscheinlichste Antwort, da sie umweltfreundlich und nachhaltig ist. Bislang jedoch ist sie zu ineffizient, weil nur vergleichsweise geringe Reichweiten pro Aufladung möglich sind. Unternehmen arbeiten hier an unterschiedlichen Lösungen, unter anderem kabelloses Laden auf der Straße und kosteneffizientere Batterien.

Die Stadt von morgen sichern

Auswege aus dem Energiedilemma sind also in Sicht – aber es bleiben Sicherheitsbedenken. In den Händen der falschen Personen könnte Connected Infrastructure ganze Städte in die Knie zwingen. Mit dem Voranschreiten der Entwicklung von Anti-Hacking-Maßnahmen, die Cyber-Angriffe auf die Infrastruktur effektiv abwehren, ist die Zukunft der vernetzten Stadt aber gesichert.

Lesen Sie im nächsten Post dieser Serie über Ambient Commerce und digitales Mesh-Computing.

[1] Quelle: Sergey Iofee und Christian Szagedy, “Batch Normalization: Accelerating Deep Network Training by Reducing Internal Covariate Shift“, März 2015

[2] Quelle: Gartner-Pressemitteilung, Januar 2015

 


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– von Tanja Wagenseil, Marketing Deutschland, itelligence AG –

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