Cloud und on-Premise – Integration von SAP SuccessFactors und Cloud Solution in SAP S/4HANA

Viele Arbeitgeber fragen sich, wie sie moderne Personalarbeit realisieren können. Die Antwort heißt: SAP SuccessFactors. Mit dieser Software rücken die Mitarbeiter in den Fokus und Prozesse lassen sich vereinfachen. Die cloudbasierte Business Suite umfasst den gesamten Lebenszyklus eines Mitarbeiters von Recruiting, Onboarding, Goals & Performance, über Career & Development bis hin zu Compensation. Außerdem sind z. B. jederzeit aktuelle Informationen verfügbar und dies Global über einen Mandanten. Mitarbeiter lassen sich mit dem Unternehmen vernetzen, Lohn- und Gehaltsabrechnungen über ein modernes Cockpit überwachen, der Status von Zielvereinbarungen verfolgen. Basis für eine zukunftssichere Investition ist dabei die nahtlose Integration der Cloud- und on-Premise-Welten.

Grundlagen der Integration

Die Integration wird von SAP als Standardschnittstelle ausgeliefert und zunächst in SAP installiert. Dabei läuft die Kommunikation über die SAP Cloud Platform (SCP). Änderungen werden dabei im Rahmen der Prüfung der Businesslogik im SAP on-Premise durchgeführt. Das bedeutet, dass Mapping und Programmierung für kundeneigene Felder weiterhin im SAP on-Premise erfolgen. Allerdings ist das seit dem zweiten Quartal 2016 direkt per Point-to-Point Verbindung, also ohne Middleware und direkt in EA-HR möglich (bei Nutzung von Employee Central Payroll). Infrastruktureinstellungen für die Verbindung zwischen der Cloud- und der on-Premise-Lösung sind daher nicht notwendig.

Grafik Grundlagen der Integration von SAP SuccessFactors

Zwei Welten – ein System

Mit der Einführung von SAP SuccessFactors verschwimmen die Systemgrenzen:

Das cloudbasierte Employee Central, das Zeit- und Ausbildungswirtschaft sowie Stammdatenhaltung abdeckt, wird als führendes System genutzt. Hier liegt der Großteil der Stammdaten, es lässt sich jedoch genau definieren, welche zusätzlichen Abrechnungsdaten on-Premise bleiben. So ist es auch möglich, Abrechnung und Zeitwirtschaft weiterhin wie gewohnt im ERP oder SAP S/4HANA zu bearbeiten. Weder Abrechner noch Mitarbeiter erkennen, ob sie in der Cloud oder on-Premise arbeiten. Dies gilt ebenso für die Mitarbeiter aus dem Einkauf oder den Human Resources – Dank eines einheitlichen User-Interfaces mit dem gleichen modernen Oberflächendesign ist das Bild in beiden Welten einheitlich. Sowohl am Desktop also auch für mobile Endgeräte. Denn die Stammdatenbearbeitung ist jetzt auch webbasiert über die FIORI-App möglich. Wichtig dabei: Die Einstellungen im Employee Central und SAP sollten möglichst gleich sein. Je besser die Abstimmung ist, um so geringer ist die Fehleranfälligkeit in der Schnittstelle. Das A und O bei der Einführung ist, on-Premise und Cloud wie ein System zu handhaben und nicht mehr in zwei Welten zu denken.

Blick in die Zukunft

Das Ziel von SAP ist es, bis 2025 komplett cloudfähig zu sein. Das bedeutet für Unternehmen, dass sie passend zu ihren Anforderungen und Voraussetzungen in die Cloud gehen und sukzessive einzelne Module wie Payroll, Zeitwirtschaft oder  SuccessFactors Talentmanagement wie Recruiting oder Learning einführen können.

von Udo Ley, Senior Manager SAP HCM & SucccessFactors, itelligence AG –
E-Mail: udo.ley@itelligence.de

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