Die Zukunft ist Realität – das itelligence Servicetechniker-Szenario mit der Microsoft HoloLens

Image HoloLens

Was noch vor einigen Jahren wie Science-Fiction klang, ist heute Realität – die Verschmelzung der realen und der digitalen Welt. Inzwischen ist die technische Entwicklung so weit vorangeschritten, dass die Vernetzung von Geräten im Internet of Things selbstverständlich ist. Über Sensoren werden in Echtzeit Daten produziert und verarbeitet, sodass sich neue Möglichkeiten ergeben, die ein Überdenken bestehender Geschäftsmodelle notwendig machen. Unternehmen müssen eigene Prozesse neu ausrichten, um in Zukunft effizient, flexibel und produktiv zu bleiben.

Wir bei itelligence nehmen diese Herausforderung an und haben uns auf den Weg gemacht, ein innovatives Szenario für die diskrete Fertigung zu entwickeln. In einer interdisziplinären Zusammenarbeit verschiedener Fachbereiche ist daraus das itelligence Servicetechniker-Szenario mit der Microsoft HoloLens entstanden.

Wie können wir Mixed-Reality im industriellen Umfeld einsetzen und dadurch effizienteres Arbeiten ermöglichen?

Eine große Herausforderung war es zunächst, für Prozesse in der diskreten Fertigung eine echte Erleichterung zu entwickeln, die die Möglichkeiten von Vernetzung und Mixed-Reality optimal nutzt. Mixed Reality ist die Projektion virtueller Inhalte in die reale Welt. Dabei können virtuelle Objekte durch Gesten, wie Fingerbewegungen, oder mit Sprachbefehlen vergrößert, verkleinert oder die Raumposition verändert werden.

Für das itelligence Servicetechniker-Szenario bildet die Microsoft HoloLens den optimalen Ausgangspunkt, da diese Brille ein eigenständiger, voll funktionsfähiger Computer ist und 3D Objekte im realen Raum genau positionieren kann. Der entscheidende Vorteil gegenüber bestehenden Tools und Techniken ist, dass der Anwender beide Hände für die Arbeit frei nutzen kann. Natürlich sind auch weitere Mixed Reality Devices für die Nutzung denkbar. Durch die Erfahrungen aus der Arbeit mit der HoloLens hat sich itelligence auch in der Arbeit mit AR/MR-Devices anderer Anbieter eine umfangreiche Expertise angeeignet.

Wie können wir durch die Verwendung der Microsoft HoloLens mit 3D-Modellen und Gestik-Erkennung die tägliche Arbeit für Servicetechniker erleichtern?

Um für diese Frage eine innovative Lösung zu entwickeln, wurde die Design Thinking Methode genutzt. In diesem kreativen Workshop standen Nutzerwünsche und -bedürfnisse im Zentrum. In einem iterativen Prozess, der in verschiedene Phasen eingeteilt ist, wird nach jeder Phase evaluiert und auf neue Erkenntnisse reagiert. Ziel ist es auf strukturierte Art und Weise einen innovativen Lösungsansatz zu finden.Image Innovationsworkshop mit Design Thinking

Die itelligence AG hat dabei verschiedene Szenarien entwickelt, unter anderem eine virtuelle Kollisionsprüfung oder Umrüstungsprüfung für eine Anlage, sowie ein Dashboard mit allen wichtigen Informationen zum Servicefall, der Anlage und dem Kunden.

Das Servicetechniker-Szenario mit der Microsoft HoloLens hat sich dabei als die effizienteste Unterstützung für Abläufe in der diskreten Fertigung gezeigt, sodass ein Prototyp entwickelt wurde.
Dieser Prototyp ist eine Applikation mit einem 3D-Modell und verschiedenen Interaktionen (Drehen, Markieren, Explosionssicht) sowie einem Dashboard, das folgende Funktionalitäten beinhaltet:

  • Realtime IoT: Anzeige von Echtzeit-Daten über eine Drahtlos-Verbindung
  • Service Log: Anzeige von Servicemeldungen aus der Vergangenheit
  • Maintenance: Anzeige von überfälligen Arbeiten, wie z.B. Wartungen
  • Actions: Dokumenteninfosätze, Bilder und Videos können aus dem Backend-SAP-System abgerufen werden und Daten können zurückgesendet werden. Das alles bei vollem Zugriff auf das ERP-System.

Auf die Daten aus dem SAP kann über die SAP Cloud Platform (SCP) zugegriffen werden, einer Entwicklungsumgebung für Applikationen sowie Integrations- und Datenbankservices. Dabei können sich mobile Geräte, wie die HoloLens, auf der SCP registrieren und auf gesichertem Weg auf freigegebene Services des Backend-Systems zugreifen.

Grafik SAP Cloud Platform - Hololens

Wie können wir das Servicetechniker-Szenario noch besser machen?

Den itelligence Prototyp haben wir Interessenten und potentiellen Kunden vorgestellt – mit äußerst positiver Resonanz. Das Feedback ist entscheidend für die Entwicklung, da wir unser Szenario dadurch noch weiter verbessern können. Denn Unternehmen sind beispielsweise die Implementierung einer Videotelefonie-Funktion sehr wichtig, sodass bei komplexen Fällen mit Kollegen aus dem Backoffice via Videotelefonie live kommuniziert werden kann, und selbstverständlich unterstützt die HoloLens diese Funktion.

Das itelligence Servicetechniker-Szenario auf der HMI 2017

Unsere Demo-Anwendung haben wir auf der Hannover Messe Industrie (HMI) präsentiert, um Interessenten unser Szenario live testen zu lassen. Mit viel Spaß und neuen Erkenntnissen zu den vielfach noch nicht bekannten Möglichkeiten, die die HoloLens bietet, haben wir begeistern können. Das zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind, die digitale Revolution aktiv mitzugestalten.

Gehen Sie den Weg in die digitale Zukunft mit uns zusammen! Es gibt viele Einsatzmöglichkeiten für die HoloLens. Für den Bereich Service haben wir bereits ein Szenario entwickelt, aber auch für die Bereiche Produktdesign, Konstruktion und Vertrieb bieten sich viele neue Chancen, um Prozesse mit innovativen Ideen noch effizienter zu gestalten.

Sie möchten mehr über unser Servicetechniker-Szenario erfahren? Laden Sie sich jetzt unseren Flyer herunter oder sehen Sie sich unser Video von der HMI zu diesem Thema an!

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Sie haben weitere Fragen?
Dann rufen Sie mich einfach an oder schreiben eine E-Mail. Ich freue mich, von Ihnen zu hören!

– von Hans Rauwolf, Leiter Geschäftsfeld Industrie 4.0 / IoT, itelligence AG –
E-Mail: Hans.Rauwolf@itelligence.de


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