Der 5-Schritte-Plan: Migration auf SAP Solution Manager 7.2

„Wer eine SAP-Strategie verfolgt, kommt in Zukunft nicht an Version 7.2 des SAP Solution Manager vorbei.“ Das haben wir  bereits in einem früheren Beitrag festgestellt. Aber wie läuft das Upgrade technisch überhaupt ab? Und wie gelingt es möglichst reibungslos?

Den meisten IT-Verantwortlichen ist inzwischen klar, dass der Umstieg auf die neue Version des SAP Solution Manager mehr ist als ein notwendiges Übel: Er bringt wesentliche Vorteile für die Verwaltung hybrider Landschaften mit und bietet Funktionen, die weit über die eines reinen Administrationstools hinausgehen. Ein Upgrade steht vor dem Hintergrund auslaufender Wartungsverträge zudem dringend an – aber Zeitaufwand und Kosten sind für viele IT-Abteilungen kaum abzuschätzen.

Auslagern – aber die Kontrolle behalten

Über das nötige Know-how bzw. die Kapazität verfügt die Inhouse-IT zudem nur selten. Schon allein deshalb sollten Unternehmen auf die Unterstützung von Spezialisten zurückgreifen. Bei itelligence setzen wir dabei voll auf Enablement: Wir binden Ihre IT-Mitarbeiter auf Wunsch in jeden Schritt ein und stellen so sicher, dass sie Experten ihres eigenen Systems bleiben. So entsteht kein Abhängigkeitsverhältnis.

Mit einem spezialisierten Team begleiten wir die Entwicklung des SAP Solution Manager seit Jahren. Auf Basis dieser Expertise haben wir ein 5-Phasen-Modell konzipiert, das Sie risikominimiert und schnell durch die Migration führt. So funktioniert es:

Schritt 1: Evaluierung

Zunächst ist die Frage, ob überhaupt ein Upgrade von Version 7.1 sinnvoll ist oder eine parallele Neuinstallation von 7.2 nicht schneller zum gewünschten Ergebnis führt. Das hängt von diversen Faktoren ab – beispielsweise Menge und Komplexität der Bestandsdaten und der bereits definierten Prozesse. Unser Transition-Team ermittelt die wichtigsten Kenngrößen zunächst per Online-Evaluierung, bevor eine tiefgreifende Analyse der bislang genutzten Funktionen folgt. Anschließend erstellen wir eine individuelle Roadmap.

Schritt 2: Cleanup

Vor der eigentlichen Migration ermittelt das Team den Zustand Ihres Bestandssystems. Welche Potenziale haben Sie bereits ausgeschöpft, welche liegen noch brach und können im Zuge der Umstellung genutzt werden? Ein sorgfältiger Cleanup-Prozess ist die Grundvoraussetzung für ein Upgrade mit minimalen Downtimes.

Schritt 3: Upgrade

Das technische Upgrade ist an sich der einfachste Part des Projekts und lässt sich auf Wunsch auch aus der Ferne durchführen. Komplexer ist da schon die Vor- und Nachbereitung. Denn mit 7.2 ändern sich sowohl der technische, als auch der applikationsseitige Layer des SAP Solution Manager. Damit nach dem Upgrade keine Probleme auftreten, müssen schon vorher diverse Anpassungen vorgenommen werden. Wer bei der Vorbereitung der Inhaltsaktivierung über tiefes Know-how verfügt, beschleunigt das Projekt erheblich und senkt Risiken.

Schritt 4: Anwendungsimplementierung

Ist der SAP Solution Manager selbst umgestellt, folgt die Aktivierung der Szenarien. Damit dieser Prozess so reibungslos wie möglich läuft, unterstützen wir Sie mit einem Experten-Team in genau den Bereichen, die für Sie relevant sind. Dazu gehört beispielsweise das Custom Code Management, das vor allem dann sinnvoll ist, wenn Sie viele Eigenentwicklungen in Ihrer IT-Landschaft betreuen. Aber auch Testmanagement, IT Service Management oder das technische Monitoring können Sie flexibel komplett oder teilweise auslagern.

Schritt 5: AMS-Support

Je nach Bedarf, können Sie den SAP Solution Manager 7.2 bereits nach der Anwendungsimplementierung nutzen und das Projekt abschließen. Auf Wunsch unterstützen wir Ihr Team aber auch noch darüber hinaus: vom individuellen Supportvertrag mit fix definierten Erreichbarkeiten bis hin zur technischen Weiterentwicklung der Lösung.

Wie all diese Schritte im Detail ablaufen, können Sie übrigens hier nachlesen.

Auch auf Spezialfälle fokussiert

Als eines von wenigen SAP-Beratungshäusern sind wir bei itelligence nicht nur auf die Einführung des „klassischen“ SAP Solution Manager spezialisiert, sondern auch auf SAP Focused Solutions. Dabei handelt es sich um maßgeschneiderte Ausprägungen des SAP Solution Manager, die sich besonders schnell implementieren lassen. Ähnlich wie die altbekannten Branchenlösungen aus dem SAP-Umfeld enthalten die Focused Solutions vorkonfigurierte Standardfunktionen und zahlreiche spezifische Erweiterungen.

Focused Run beispielsweise hilft vor allem Konzernen und Hostingprovidern dabei, größere IT-Landschaften zu überwachen. Focused Build erleichtert die Planung und Durchführung umfangreicher Implementierungsprojekte. Und mit Focused Insights können Sie sehr einfach eigene Dashboards mit vordefinierten KPIs erstellen – für Ihre IT-Administration und Ihr Business.

Der richtige Partner an Ihrer Seite

Sie sehen schon: Der SAP Solution Manager lässt sich inzwischen für weitaus mehr als nur für den reinen IT-Betrieb nutzen. Ein Update lohnt sich daher in vielerlei Hinsicht – vor allem dann, wenn Sie einen Partner an Ihrer Seite haben, der alle Möglichkeiten kennt und sicher einführen kann.

Jetzt mehr über das Upgrade auf Version 7.2 erfahren!

von Sebastian Herbig, Head of GMS Delivery Germany, itelligence AG
E-Mail: Sebastian.Herbig@itelligence.de

Checkliste IT-Outsourcing: 43 Punkte, an die Sie denken sollten

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