Die KMU-Anleitung zur digitalen Transformation

Digitalisierung

In meinem letzten Blog „3 Gründe, warum die Zusammenarbeit zwischen Google und SAP gut für Unternehmenskunden ist“, kam ich zu dem Schluss, dass Unternehmen  jeder Größe vom Zugang zu den neuesten disruptiven Technologien und Innovationen profitieren werden.

Aber wie kann man sich heute auf die Technologie einlassen, die morgen Erfolg bringt? Auf Basis der IDC-Studie “The Next Steps in Digital Transformation: How Small and Midsize Companies Are Applying Technology to Meet Key Business Goals“, möchte ich meine persönlichen Top 5 Gedanken mit CIOs und CEOs da draußen im KMU-Bereich teilen.

1. Integration ist der Schlüssel zum Erfolg

Punktlösungen für z.B. CRM oder E-Commerce mögen die schnellsten Auswirkungen auf die aktuellen Geschäftsanforderungen eines KMUs haben. Aber nur, wenn diese Lösungen integriert sind,  Informationen in Echtzeit miteinander teilen und auf der Grundlage einer gemeinsamen Plattform (wie SAP Cloud Platform oder Google Cloud Platform) arbeiten, werden die Unternehmensziele am besten von der gewählten Technologie unterstützt.

2. Geschäftsprozessoptimierung hört nicht bei den Unternehmensgrenzen auf

Eine Investition in eine Technologie-Lösung wird einen viel größeren Einfluss haben, wenn ein Unternehmen (sei es groß, klein oder mittel) seinen Umfang erweitert, indem es über die Unternehmensgrenzen hinaus schaut. Was ich damit meine? Nun, wenn ein Unternehmen die neueste und größte Technologie-Lösung verwendet, um nur interne Prozesse zu verbessern, verpasst das Unternehmen vermutlich eine riesige Geschäftsmöglichkeit. Schaut man jenseits der internen Prozesse und hat ebenfalls Kunden und Geschäftspartner im Auge, eröffnen sich neue Wege, um z.B. Umsatzerlöse zu erhöhen, Kunden- /Partner-Loyalität zu steigern und Wettbewerbsvorteile zu nutzen.
Kundenorientierte Prozesse im Vertrieb und Marketing profitieren am ehesten von der digitalen Transformation. Wenn zum Beispiel ein E-Commerce-System die Interessen des Kunden trackt (während er die Website des Unternehmens durchsucht) und diese Informationen in Echtzeit mit der CRM-Anwendung teilt, kann dem potenziellen Käufer eine personalisierte E-Mail mit einem 10% Rabatt gesendet werden.

3. Think Big – Start Small

Laut der IDC-Umfrage tendieren 50% der befragten Firmen zu Standardlösungen, die einfache Feinabstimmung erfordern, um Leistungsziele zu erreichen. Wie die Umfrage auch beschreibt, entscheiden sich Firmen typischerweise zugunsten schneller und einfacher Projekte mit sofortiger Wirkung. Gleichzeitig ist es aber entscheidend, dass die gewählte Technologielösung in der Lage ist, zukünftige Geschäftsanforderungen zu erfüllen, eine Wachstumsstrategie zu unterstützen oder flexibel genug zu sein, um sich an veränderte Marktbedingungen anzupassen. Kleine Unternehmen könnten zu mittelständischen Unternehmen werden und mittelständische Unternehmen könnten zu großen Unternehmen mit lokaler Präsenz werden. Große Unternehmen könnten durch Akquisitionen zu globalen Akteuren werden. Das meine ich mit „Think Big – Start Small“.

4. Lerne von der Vergangenheit auf dem Weg zur digitalen Transformation

Kommen wir zurück zu der IDC-Studie: Insgesamt 41% der befragten KMUs erwarten, dass ihre bisherigen Erfahrungen ihnen bei der Umsetzung zukünftiger Technologielösungen helfen. Eine wichtige Lehre ist also: mehr Training, mehr Zeit gewähren und ein höheres Budget.

5. Drittanbieter sind der Schlüssel zur Erreichung der erwarteten Ergebnisse

Wir wissen alle aus unserem Privatleben, dass der Entscheidungsprozess für den Kauf eines neuen Autos oder eines einfache Gadgets, wie einer Smartwatch, sehr zeitraubend werden kann und verschiedene Parteien involviert sind – sei es Ihre Frau oder Ihr Ehemann oder Ihr Finanzinstitut, wenn Sie für den Kauf einen Kredit benötigen. Wenn wir dies mit der Kaufentscheidung eines Unternehmens für eine neue Technologielösung vergleichen, können Sie sich vorstellen, dass dies noch viel komplexer ist und zahlreiche Stakeholder involviert, um sicherzustellen, dass die gewählte Technologie die gegenwärtigen und zukünftigen Anforderungen des Unternehmens erfüllt.

Da die Komplexität des Themas und die potenziellen Auswirkungen einer falschen Entscheidung immens sein können, sehen Senior /LoB Management und IT Management von KMUs immer häufiger den Mehrwert von externen Drittanbietern, wie Softwarefirmen, Cloud Service Providern oder anderen Technologie-Unternehmen. Beispielsweise können kleine und mittelständische Unternehmen in Zusammenarbeit mit Drittfirmen mittel- bis langfristige Geschäftsstrategien entwickeln, die auf den neuesten disruptiven Technologie-Innovationen basieren.

Meine Meinung: Holen Sie sich die Kernkompetenz der kleinen und mittelständischen Unternehmen zurück

KMUs haben in der Regel die Möglichkeit, disruptive Technologien viel schneller als größere Firmen zu übernehmen – aufgrund ihrer Organisations-Größe oder einfachen internen Prozessen. Diese enorme Stärke sollte angezapft werde, um Wettbewerbsvorteile zu kreieren. Bringen Sie alle Parteien in Ihrem Unternehmen an einen Tisch und überdenken Sie Ihre Geschäftsprozesse oder sogar -modelle. Denken Sie über den Tellerrand hinaus, beginnen Sie schrittweise und integrieren Sie Ihre Lösung durchgängig.

 


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