Digitale Chancen im B2B: Das intelligente Lager als Blaupause für nachhaltige Service-Lösungen

Digitale Chancen im B2B: Wir zeigen, wie Unternehmen die Herausforderungen der Zukunft meistern können anhand eines intelligenten Lagers bei der DENIOS AG.

In einer Welt geprägt von Volatilität, Unsicherheit und Komplexität benötigen Unternehmen mehr denn je intelligente, datengetriebene und nachhaltige Lösungen, um die Herausforderungen heute und in Zukunft zu meistern. Wie das genau aussehen kann, zeigt itelligence mit der Entwicklung eines intelligenten Gefahrstofflagers für seinen langjährigen Kunden DENIOS AG.

Dies ist der erste Beitrag unserer Blogreihe “Innovation Networks“. Denn durch Kooperationen zwischen Industrie, Forschung und Start-ups gestalten wir gemeinsame Innovationen und somit langfristig unsere Zukunft. Die Reihe bietet Einblicke in die Partnerschaften von itelligence und zeigt die Vorteile von Kooperationen und der Nutzung dieser Ökosysteme auf.

DENIOS, spezialisiert auf Produkte und Lösungen der Gefahrstofflagerung und Arbeitsschutz agiert in einem volatilen Markt, in den immer neue Start-ups eintreten. Gleichzeitig aber sind Projekte und Lösungen in diesem für Umwelt und Arbeitssicherheit so kritischen Bereich oft komplex. Wie also kann ein Unternehmen wie DENIOS agil agieren und seinen Kunden neue Lösungen anbieten, die den hohen Anforderungen gerecht werden und die Wertschöpfungskette erweitern?

Digitale Roadmap sorgt für mehr Wertschöpfung

Klar ist: Datengetriebene Lösungen spielen dabei eine wesentliche Rolle. Denn hier steckt noch viel Potenzial, gerade im B2B-Business. itelligence unterstützt DENIOS daher dabei, die digitale Roadmap für das Business von morgen zu gestalten und erfolgreich umzusetzen. Sie umfasst sowohl agile Sprints mit schnellen Lösungen – wie z.B. eine App zum Thema Mengenprüfung von Gefahrstoffen, die nicht nur der Kundenbindung dient, sondern mittels Erfassung der Nutzerdaten auch das Kundenverständnis erhöht – als auch wegweisende neue digitale Produkte, die weiter in die Zukunft gedacht sind. Das intelligente Lager der Zukunft ist ein solches Leuchtturm-Produkt, das itelligence gemeinsam mit dem Center Connected Industry der der RWTH Aachen, der DENIOS AG und weiteren Industriepartnern umsetzt.

Digitale Chancen im B2B: Wir zeigen mit der DENIOS AG, wie Unternehmen mit einem intelligenten Lager die Herausforderungen der Zukunft meistern können.

Das Gefahrstofflager mit künstlicher Intelligenz hochrüsten

Das Besondere an der Lösung: Hier sind alle innovativen Ansätze moderner Datentechnologie vereint. Das Wissen über Gefahrstofflagerung, das bislang in den Köpfen der Mitarbeitenden, in vielen Fällen aber auch nur in Papierform auf Plakaten, in Gefahrstofffibeln oder Handbüchern gespeichert war, wurde in eine künstliche Intelligenz überführt. Außerdem wurde ein digitaler Zwilling des reellen Gefahrstofflagers erstellt. So sind jederzeit alle wichtigen Informationen über das Lager abrufbar. Das erleichtert nicht nur den Überblick über bereits eingelagerte Gefahrstoffe, sondern auch die Überprüfung aller rechtlichen Anforderungen bei der Einlagerung sowie die Prüfung der korrekten Schutzkleidung des Werksmitarbeiters per Image Recognition. Der Prototyp verfügt zudem über eine Sprachsteuerung – so können sich die Mitarbeiter an das intelligente Lager mit dem digitalen Assistenten selbst wenden, ohne umständlich auf Devices zugreifen zu müssen. Wo genau soll ein bestimmter Gefahrstoff gelagert werden? Wie viel Lagerkapazitäten haben wir noch? Ist der Gefahrstoff sicherheitskonform gelagert? – die Antwort auf solche Fragen macht die Arbeit nicht nur einfacher, sondern auch sicherer. Mit der Anschlussfähigkeit des intelligenten Lagers an ein dezentrales Warenwirtschaftssystem z.B. SAP S/4 HANA können Nachbestellungsprozesse künftig automatisiert werden.

Vom Prototyp zum passgenauen intelligenten Lager dank Expertenwissen und Nutzersicht

Im Zentrum aller Überlegungen steht immer der Kundennutzen. Der nächste Schritt heißt deshalb auch folgerichtig: itelligence und DENIOS gehen gemeinsam auf Tour und befragen potenzielle Nutzer eines solchen intelligenten Lagers, welche weiteren Bedarfe und Möglichkeiten sie sehen. Denn der Markt dafür, davon sind DENIOS und itelligence überzeugt, ist groß: Praktisch jeder Maschinen- und Anlagenbauer aber auch viele anderen Unternehmen, die täglich mit Gefahrstoffen zu tun haben, können so von der intelligenten Gefahrstofflagerung und der Digitalisierung profitieren. Der Prototyp des intelligenten Lagers steht im Übrigen auf dem Campus der Demofabrik an der RWTH Aachen. Denn das Projekt ist auch ein Beispiel für die agile Entwicklung komplexer Lösungen mithilfe von Kooperationen und Partnerschaften. itelligence hat dafür Experten gleich mehrerer Institutionen aus Wirtschaft und Wissenschaft zusammengebracht, um so die beste Lösung für DENIOS zu erarbeiten.

Digitale Chancen im B2B: Das intelligente Lager als Blaupause für nachhaltige Service-Lösungen

Blaupause für nachhaltige Service-Lösungen im B2B-Bereich

Das Projekt steht nicht nur für die Idee eines intelligenten Gefahrstofflagers. Es zeigt auch das Potenzial, dass die Digitalisierung im Hinblick auf Nachhaltigkeit im B2B-Bereich mit sich bringt. Denn digitale Assistenten und innovative Service-Lösungen sorgen neben mehr Arbeitssicherheit auch für einen gesicherten Umgang mit Gefahrstoffen und damit für mehr Umweltschutz. Daher haben wir mit diesem Projekt auch die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen im Blick, um mit nachhaltige Businesslösungen zur Sicherung unserer Umwelt beizutragen. Aber auch jenseits der Gefahrstofflagerung gibt es viele Einsatzmöglichkeiten für digitale Assistenten. Ob bei der Steuerung von Flurförderzeugen im Lager oder bei der Hilfe der Bedienung von Maschinen in der Produktion – digitale Service-Assistenten können in unterschiedlichen Branchen, Unternehmen und Abteilungen dabei unterstützen, die Arbeit besser und sicherer zu machen.

Sehen Sie sich an, wie wir gemeinsam mit DENIOS das Projekt umgesetzt haben und wie das intelligente Gefahrstofflager konkret funktioniert:

 

– von Dries Guth, Principal Innovation Manager, Leitung IoT Innovation Lab, itelligence AG –
E-Mail: [email protected]

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