Mobile Business Solutions – Apps: Der Weg in die Zukunft

Mobile Applikationen auf dem Phone oder Tablet sind aus dem Privatgebrauch nicht mehr wegzudenken. Ich gehe sogar soweit und behaupte, dass viele Menschen nicht mehr ohne „Ihre“ persönlichen Apps auskommen. Die große Vielfalt der zur Verfügung stehenden Apps erstreckt sich dabei von Social Media, wie z.B. Facebook, Instagram, Twitter bis hin zur Unterhaltungsbranche. Egal ob Unternehmen, die sich auf die Herstellung von Print-Medien konzentriert haben (z.B. Frankfurter Allgemeine Zeitung, Kicker) oder auch bekannte Brett- oder Kartenspiele, alles wird digitalisiert und als App für iOS, Android und Windows bereitgestellt.

Warum ist dies so? Warum sind Apps so erfolgreich?

Tablets und Smartphones sind in den letzten Jahren fester Bestandteil des täglichen Gebrauch geworden und sind in der ganzen Weltbevölkerung über alle Altersschichten stark verbreitet. Wichtigen Informationen können somit durch Apps durch die Organisationen flächendeckend an einen Großteil interessierter Personen schnell und einfach verteilt werden. Für die Konsumenten besteht auf der Gegenseite die Möglichkeit alle wichtigen Informationen direkt nach der Entstehung zu erhalten und optimaler Weise noch per Push-Nachricht kein Update zu verpassen.

Das Smartphone verkörpert alle wichtigen Datenquellen (Apps) in Einem. Es muss nicht wie früher, lästiger weise ein zusätzliches Gerät oder Softwaresystem hochgefahren werden um Informationen zu erhalten. Um uns diesen Vorteil darzustellen springen wir kurz das Jahr 2007 und betrachten uns die damalige digitale Informationsbeschaffung:

Der Orkan „Kyrill“ fegte über Deutschland hinweg und die erste iPhone-Generation wurde gerade in San Francisco vorgestellt. Für die digitale Informationsbeschaffung musste der Normalverbraucher seinen Computer und den darauf installierten Internetbrowser starten – was durchaus immer 1-2 Minuten gedauert hat.

Neben der schnellen Informationsverteilung und –aufnahme bieten Apps den großen Vorteil, dass Sie intuitiv bedienbar sind. Durch vereinfachte und allgemeingültige Navigationskonzepte findet sich jeder User blitzschnell in einer neu installierten App zurecht.

Was können wir vom privaten Gebrauch für Business Anwendungen adaptieren?

Es ist wichtig, dass man seinen Anwendern neue, einfache Wege bereitstellt Software zu konsumieren. Alle Mitarbeiter benötigen Informationen einfach und schnell und was kann Sie dabei am besten unterstützen, als das optimierte User Interface. Durch die Anpassung von geschäftlich genutzten Applikationen an den privaten Gebrauch sinken nicht nur die Schulungsaufwände im Unternehmen – nein, auch die Benutzerakzeptanz erhöht sich schlagartig, was, wie wir alle wissen, der Hauptfaktor für erfolgreiche Projekte im Unternehmen sind.

Wichtig ist aber auch: Nicht jeder Anwender konsumiert Software auf die gleiche Art und Weise!

Nicht jedem Anwender reicht eine App auf dem iPhone oder iPad aus, um seine Arbeit zu erledigen. So unterscheidet man – ich gebe zu, zwar auf einer sehr hohen Abstraktionsebene, aber ich denke es ist dennoch sinnvoll –  zwei Anwendergruppen: Power-User und Simple-User.

Der Power-User benötigt für seine Arbeit Maus und Tastatur um sich schnell in der Software zu bewegen und muss häufig auch zwischen mehreren Applikationen navigieren.

Der Simple-User benötigt für sein Tagesgeschäft nur ausgewählte und für ihn notwendige Informationsinhalte. Diese benötigt er schnell und oft auch offline. Für die Bearbeitung seines Arbeitsvorrats reicht ein Smartphone oder Tablet mit Touch-Bedienung.

Fazit

Nicht für jeden Mitarbeiter ist eine mobile Applikation auf dem Phone oder Tablet die richtige Lösung. Jedoch bieten viele mobile Apps heute arbeitsunterstützende Funktionen und für einige Mitarbeiter, wie z.B. für Außendienstmitarbeiter im Vertrieb (Besuchsplanung, -vorbereitung, -durchführung und –nachbereitung) oder Servicetechniker (Zeit- und Materialerfassung, Serviceberichterstellung, …), bereits die optimale Lösung.

Auch die Integration von sozialen Netzwerken in Unternehmen, wie z.B. SAP JAM (lesen Sie hierzu auch den Beitrag von meinem Kollegen Lukas Wissing) werden von immer mehr Unternehmen genutzt und steigern die Zusammenarbeit über Phone, Tablet oder Desktop.

Verpassen Sie nicht den Anschluss!

Bei Fragen oder Anregungen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung

-Robin Hartmann, Professional Presales Consultant, Customer Engagement and Commerce, itelligence AG-
E-Mail: Robin.Hartmann@itelligence.de

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