Smart Farming: Die Zukunft der Landwirtschaft. IT in der Landwirtschaft.

itelligence Smart Farming. FarmBot.

Die Landwirtschaft ist zweifelsohne einer der größten Wirtschaftszweige der Welt, der vor großen Herausforderungen steht. Klimawandel, Bevölkerungswachstum und Ernährungsunsicherheit sind nicht nur schlecht für die Wirtschaft, ihre Wirkungen sind auch global spürbar. Um in einem zunehmend wettbewerbsorientierten und volatilen Markt zu bestehen, muss die Agrarindustrie ihre Betriebspraktiken ändern – und disruptive Technologien sind der Schlüssel dazu.

Die Landwirtschaft hat sich mit der Zeit verändert, um sich auf die wachsende Weltbevölkerung einzustellen. Aber bei einer Weltbevölkerung, die bis zum Jahr 2025 aller Voraussicht nach auf 9,8 Milliarden Menschen steigen wird, wird es mit den derzeitigen Methoden schwierig sein, ausreichende Ertragsmengen zu erzielen, um den Bedarf zu decken. Könnte der Einsatz von IT in der Landwirtschaft die Antwort sein? Der Sektor entwickelt sich weiter, um diese zukünftigen Herausforderungen zu bewältigen, und erforscht, wie Technologien wie IoT und Automatisierung Landwirte unterstützen und die Tragfähigkeit ihres Betriebs sicherstellen können. Hier wollen wir einige der Herausforderungen und Vorteile von IT in der Landwirtschaft beleuchten.

Smart Farming: Ernährungssicherheit für die wachsende Bevölkerung

Die Menge an Lebensmitteln, die notwendig ist, um die Weltbevölkerung zu ernähren, ist enorm. Ernährungssicherheit zu gewährleisten, wird zunehmend ein Problem darstellen. Für eine erfolgreiche Ernte müssen Landwirte in der Lage sein, ideale Bedingungen für die Gesundheit von Kulturpflanzen zu schaffen und mögliche Gefahren durch Schädlinge oder Krankheiten zu erkennen, bevor sie sich ausbreiten. Es gibt mittlerweile Technologien, mit deren Hilfe sich Bodenuntersuchungen vor der Pflanzung schneller durchführen lassen. Sie ermöglichen aber auch eine Überwachung der Pflanzenernährung und die Erkennung von Pflanzenkrankheiten im gewachsenen Pflanzenbestand. Autonome Fahrzeuge und Dronen  können mit Kameras und Sensoren ausgestattet werden, um Daten zu sammeln, die dann in eine Agrarsoftware hochgeladen werden. Damit erhält der Anwender oder Landwirt schnell einen Überblick über die Anpflanzung und den Gesundheitszustand und kann mögliche Probleme erkennen.

Smart Farming: Intelligentere Präzision mit IT in der Landwirtschaft

Das Umweltbewusstsein hat bereits über die letzten zehn Jahre hinaus zugenommen. So hat die Agrarindustrie Bestimmungen eingeführt und Anreize für Landwirte geschaffen, damit diese ihre Bemühungen um umweltbewusstes Handeln weiter verstärken. Heute ermöglichen GPS, autonome Fahrzeuge und Software Präzisionslandwirtschaft und -agronomie, so dass weniger Saatgut, Düngemittel und Kraftstoff eingesetzt werden müssen. Das ist für die Landwirte kosten- und zeitsparend.

Einige Technologien, die in der Präzisionslandwirtschaft zum Einsatz kommen, wie etwa GPS und Fernerkundungstechnologien, sind zwar nicht neu, sie werden jedoch durch künstliche Intelligenz (KI) auf ein viel komplexeres und intelligenteres Niveau gehoben. Die Robotik erleichtert bereits erheblich die Unkrautbekämpfung  und Unkrauterkennung. So werden autonome Fahrzeuge programmiert, um bestimmte Pflanzen optisch zu erkennen und sie individuell mit einem Fungizid oder Herbizid zu besprühen. Die Genauigkeit, die mit KI und intelligenter Robotik in der Landwirtschaft möglich ist, kann den Einsatz von Chemikalien einschränken und für eine sauberere Landwirtschaft sorgen.

Smart Farming: Position im globalen Wettbewerb stärken

Eine große Sorge der Landwirte ist die Gewährleistung der Rentabilität ihres Betriebs und ihrer Wettbewerbsfähigkeit am Markt. Die Landwirtschaft steht am Rande einer digitalen Evolution, und die Digitalisierung hält in zahlreiche betriebliche Bereiche Einzug. Roboter und autonome Fahrzeuge werden Personalkosten reduzieren und zugleich für mehr Effizienz sorgen. GPS und Geländekonturdarstellung mithilfe von Dronen versorgen Landwirte in kürzester Zeit mit hoch detaillierten Informationen zu Wasserpegeln und Bodenfruchtbarkeit – die gesammelten Daten werden sogar über eine Cloud übermittelt. Eine Software stellt eine klare Übersicht über den Betrieb und die Datenanalyse bereit, auf deren Grundlage Entscheidungen für das nächste Jahr getroffen werden können. Landwirte werden diese Technologien einführen müssen, um ihren Betrieb zu stärken und für die Zukunft vorzubereiten.

Smart Farming: Investitionen in die Zukunft

itelligence erkennt das große Potenzial für IT in der Landwirtschaft und aus diesem Grund hat das Unternehmen eine Partnerschaft mit FarmBot aufgebaut. Das kalifornische Unternehmen stellt intelligente Agrarroboter her, die mit einer Schnittstelle verbunden sind, die für einfache Bedienbarkeit einem Spiel nachempfunden ist. Mit austauschbaren Köpfen für Säen, Bewässern, Unkraut jäten und andere Prozesse bietet FarmBot eine nachhaltige und hoch technische Möglichkeit, Lebensmittel auf unterschiedlich großen Flächen zu produzieren, von Treibhäusern über kleine Höfe bis hin zu großen Agrarbetrieben.

itelligence unterstützt aus Überzeugung die Idee des Open Source FarmBot von farmbot.io.  Als globaler Systemintegrator für Agrarbetriebe mit verschiedenen Robotik- und Sensorlieferanten arbeitet itelligence in jüngster Zeit eng mit FarmBot zusammen. Mit der gemeinsamen Gründung des FarmBot-Netzwerks haben die beiden Unternehmen 2017 zusammen den NTT Data Hackathon Award gewonnen und demonstriert, wie die Roboter mit SAP Leonardo für weitere Funktionen miteinander vernetzt werden können.

Erfahren Sie mehr über das FarmBot-Netzwerk in unserem nächsten Beitrag in dieser Serie – Die Zukunft der Landwirtschaft: FarmBot. Die neuesten Aktivitäten von FarmBot finden Sie mit dem Hashtag #farmbotnetwork auf Twitter und LinkedIn.

-von Dries Guth, Senior Manager Technology Innovations & IoT, itelligence AG-
E-Mail: Dries.Guth@itelligence.de

PS.:

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