Smarte Logistik: Innovative Lösungen mit kombinierten Technologien

Smarte Logistik: Innovative Lösungen mit kombinierten Technologien

Die rechtzeitige Ankunft einer Lieferung bestimmt den weiteren Verlauf in der Produktion: Kommt sie pünktlich, können Fristen eingehalten werden. Kommt sie zu spät, droht womöglich gar ein Produktionsstillstand. Für viele Unternehmen ist es daher enorm wichtig, den Warenfluss in der Logistik zu jedem Zeitpunkt verfolgen zu können und genau zu wissen, wann ihre Lieferungen wo eintreffen. Wie das durch smarte Logistik und die intelligente Kombination digitaler Technologien gelingt, zeigt itelligence mit der Logistics Bridge, einer selbst entwickelten IT-Innovation für die Logistik 4.0.

Lückenlose Nachverfolgung und automatisierte Prozesse mit der itelligence Logistics Bridge

Als Schlüssel zur Welt der smarten Logistik setzt die itelligence Logistics Bridge vor allem auf das Internet of Things (IoT), also intelligente Sensorik, und dessen nahtlose Verknüpfung mit dem ERP-Backend. Dabei erfassen IoT-Sensoren jegliche Positionswechsel der Ware automatisch, die anschließend direkt als Statusmeldungen im SAP-System gebucht werden. Auch bei Verzögerungen innerhalb von Lieferketten werden somit sämtliche Konsequenzen automatisch vom System mitgedacht und ausgeführt.

Schauen wir uns das Prinzip einmal genauer an: Die Basis für das nahtlose Nachverfolgen der einzelnen Wareneinheiten mit der itelligence Logistics Bridge wird bereits im Packprozess gelegt. Die Ware wird dazu in Einheiten verpackt, die sogenannten Handling Units. Jede Handling Unit, beispielsweise eine Palette, bekommt ein Barcode-Etikett, das alle Informationen zu dem Warenvorgang enthält, sowie einen Bluetooth-Tag – der ebenfalls mit diesen Informationen verknüpft ist. Dieser Tag ermöglicht das Verfolgen der Ware und übermittelt eigenständig alle Positionswechsel an die SAP-Cloud Plattform.

Nach dem Packprozess kommt die Wareneinheit an einem Gateway am Wareausgang vorbei. Das Gateway hat einen Mobilfunksender mit SIM-Karte und funkt die Informationen der vorbeikommenden Paletten aktiv in die Cloud. In der itelligence-Cloud wird die Information automatisch in eine SAP-Statusänderung übersetzt und zum Beispiel direkt im SAP-ERP-System verbucht.

Bluetooth macht lückenloses Tracking möglich

Für das IoT-Tracking kann wie hier im Beispiel Bluetooth-Technologie verwendet werden. Der Bluetooth-Sender kommt dabei ohne komplexe Infrastruktur aus. Bluetooth ist kostengünstig, und die Sender können neben der Positionsangabe auch weitere Sensoren beinhalten, die beispielsweise die Temperatur überwachen. Die Übermittlung der Daten erfolgt in der Regel über ein Edge Device/Gateway, z.B. mit einer eingebauten SIM-Karte.

Das Tracking in der smarten Logistik erfasst auch den Transport. Ein mobiles Gateway mit eingebauter SIM-Karte an der Ladewand des LKW erkennt die Bluetooth-Tags an den Paletten und schickt alle fünf Minuten eine Positionsmeldung. Diese Daten werden in eine auf das Routing spezialisierte Applikation übertragen. So lässt sich noch während des Transports die erwartete Ankunftszeit von Warenlieferungen sehr genau zeitlich eingrenzen – vor allem aber sind alle Vorgänge dank smarter Logistik bereits im SAP-System registriert und verbucht.

Grafik Prozess Logistics Bridge

Smarte Logistik: Wenig Voraussetzungen, viel Potenzial

Welche Voraussetzungen brauchen Unternehmen, um von der Logistics Bridge zu profitieren? Wir bei itelligence wissen: Viele unserer Kunden wollen erst in den kommenden Jahren auf SAP S/4HANA migrieren und haben aktuell ECC 6.0 im Einsatz. Wir verwenden daher SAP-Werkzeuge, die sowohl für ECC 6.0 als auch für S/4HANA on-premise und für SAP S/4HANA Cloud verfügbar sind. Denn wir wollen, dass möglichst viele unserer Kunden schon heute von den Vorzügen smarter Logistik profitieren können.

Fazit: Was bedeutet das Szenario für andere Industrien?

Was das Beispiel unserer Logistics Bridge für die Logistik zeigt, gilt jedoch auch für viele andere Industriebereiche: Digitale Innovationen haben ein enormes Potenzial, Prozesse optimaler aufeinander abzustimmen, sie effizienter zu gestalten und auf diese Weise immense Kosteneinsparungen zu erreichen. Wie das etwa in der Prozessindustrie, bei der Customer Experience oder auch in der Nahrungsmittelbranche aussehen kann, zeigen unsere weiteren Innovation Cases auf unserer Website #EnablingInnovations.

– von Wolfgang Möller, Global Director Discrete Industries & Internet of Things, itelligence AG –
E-Mail: 
[email protected]

 

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