Supply Chain Reporting – Eine ganzheitliche Planung und Kontrolle von Prozessen entlang der Wertschöpfungskette

Dynamische Märkte mit steigenden Anforderungen sowohl im Up- als auch im Downstream der Wertschöpfungskette erklären nur einen Teil der Herausforderung an ein erfolgreiches Supply Chain Management. Unternehmensinterne Aspekte wie, konkurrierende Strategien, komplex vernetze Prozesse mit wechselwirkender Beziehungen, aber auch intransparente Waren- und Informationsflüsse sind im Hinblick auf eine erfolgreiche Planung der Supply Chain nicht zu vernachlässigen.

Mit einer stabilen Supply Chain Planning Lösung mit Absatz-, Produktions- und Feinplanung bleiben Sie in Ihrem Markt im Gleichgewicht und erfüllen dessen Anforderungen.

Up- und Downstream Supply Chain

Die klassischen Analysen in Hinblick auf Bestandsoptimierung, Überprüfung der Dispositionsparameter, als auch erweiterte Methoden wie die nachfrageorientierten Wiederbeschaffung (DDMRP) helfen Ihnen, den Schwächen der Supply Chain zu begegnen:

  • Kapitalbindungskosten
  • Peitscheneffekt

Eine Antwort auf die Frage nach Leistungsfähigkeit und Potentialen zur Verbesserung Ihrer internen Supply Chain bleiben sie jedoch schuldig!

Zielsetzung – Nachhaltiger Erfolg mit Supply Chain Reporting

Die Zielsetzung nachhaltigen Erfolgs ist nicht erst mit den Themen echtzeitbasierter Daten, Industrie 4.0, Globalisierung, etc. in den Fokus unternehmerischen Handelns geraten.

Klassische Key Performance Indicator (KPI) haben Ihren Ursprung in der Kostentheorie und sind in der Regel Bestandteil des Unternehmenscontrollings. Sie unterliegen vornehm monetärer Betrachtungen und geben eher wenig Auskunft über mehrdimensionale Betrachtung komplexer Leistungsprozesse oder Warenströme. Logistikkennzahlen sind sowohl in der Lager- als auch Transportlogistik gängiges Mittel der Messung von Service und Kosten, die Betrachtung der Produktion wird jedoch weiterhin häufig als klassische <<Black Box>> betrachtet.

Ziel des Supply Chain Management Reporting ist, diese Wissenslücke hinsichtlich der Effizienz der Prozesse in der Produktionslogistik zu schließen. Mit Hilfe standardisierter Datenerfassung und Kennzahlenermittlung wird eine hohe Aussagekraft nicht nur in der internen Bewertung sondern auch eine Vergleichbarkeit der Leistungsfähigkeit gewährleistet. Im Rahmen des Controllings können Sie die Ergebnisse nutzen um Ihre Produktionsabläufe und dessen Planung zu optimieren.

Weniger ist mehr

Bei der Wahl der Kennzahlen verweisen wir gern auf die Leistungskennzahlen der VDI Richtlinie 4400. Um sowohl die Erfassung, die Analyse als auch abzuleitende Maßnahmen operativ sinnvoll zu integrieren gilt auch hier der bekannte Ansatz „weniger ist mehr“.

Wenige Kennzahlen auf Basis automatisierter Datenerfassung aus Ihrem Prozess heraus weisen Ihnen einen direkten Einblick in die aktuellen Prozesse und zeigen ggf. Handlungspotential auf. Ein stetiger Verbesserungsprozess ihrer Produktion und dessen Planung durch Ableitung von Maßnahmen wie einer Anpassung der Dispositionsparameter basiert somit auf wenig manuellen Aufwand und kann aktiv gelebt werden.

Wir empfehlen daher die Wahl der Kennzahlen auf das Wesentliche zu reduzieren. Eine mögliche Auswahl wäre:

Leistungskennzahlen

  • Verfügbarkeit zum Planstarttermin – Voraussetzung für eine optimierte Produktionsplanung
  • Mittlerer Durchführungszeitanteil – Ablauf der operativen Produktion vs. Plandaten
  • Liefertermintreue (Produktionsaufträge) – Güte der Produktionsplanung
  • Liefermengentreue (Produktionsaufträge) – Güte der operativen Produktion

Bestandskennzahlen

  • Bewertete Umschlagshäufigkeit FERT, ROH, HALB – Indiz Kapitalbindungskosten & Dispositionsparameter
  • Bodensatz auf Materialnummernebene
  • Durchschnittlicher Lagerbestand und Reichweite

Strukturkennzahl

  • Rüstzeitanteil – Losgrößen und Indiz optimierte Produktion- & Planung
  • Mittlere Anzahl Fertigmeldungen – Leistung der Produktion

Je Unternehmen und Marktanforderung können die Kennzahlen individuell gemäß der speziellen Bedürfnisse erweitert werden. Bei größeren Benchmarking Projekten ist die Integration dieser in Kennzahlensysteme ebenfalls denkbar.

Mit der Erfassung der Kennzahlen der Produktion wird eine wichtige Informationslücke geschlossen. Die gewonnene Transparenz erleichtert Ihnen eine strategische Aufstellung, die Kontrolle Ihrer Abläufe und Vergleichbarkeit Ihrer Leistungsfähigkeit am Markt. Sie erhalten stets Einblick in die operativen Gegebenheiten und können somit durch frühzeitige und stetige Optimierungen nachhaltig agieren.

Mit SCM Reporting sind Sie auf einem guten Weg in Richtung einer optimierten Supply Chain.

Supply Chain Reporting – Ganzheitliche Planung und Kontrolle entlang der Wertschöpfungskette

Gerne unterstützen wir Sie bei der Optimierung Ihres Supply Chain Reporting.

-von Frauke Calenberg, Consultant, Center of Excellence Supply Chain Planning, itelligence AG-
E-Mail: Frauke.Calenberg@itelligence.de

und

-von Michael Brinkmann, Senior Expert, Center of Excellence Supply Chain Planning, itelligence AG-
E-Mail: Michael.Brinkmann@itelligence.de

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