itelligence, SAP und techconsult stellen neue Studie zur Leistungsfähigkeit des Mittelstandes vor

Eine bisher nie da gewesene Transparenz zur Prozessqualität deutscher, österreichischer und schweizer Mittelständler präsentieren itelligence, SAP Deutschland AG & Co. KG und technconsult in ihrer heute erstmals veröffentlichten Studie unter dem Titel: Business Performance Index (BPI) Fertigungsindustrie Mittelstand D/A/CH. Der neue BPI verschafft Unternehmen in den befragten Branchen eine profunde Orientierung für einen validierten Vergleich ihrer Selbsteinschätzung zum Branchendurchschnitt. Ein Vorteil im weltweiten Wettbewerb.

In dieser repräsentativen Untersuchung wurden die wichtigsten Geschäftsprozesse analysiert, der Grad der IT-Unterstützung, die Leistungsbilanz sowie der Reifegrad innovativer IT-Lösungen in den Unternehmen erhoben und verglichen. Wie die Studie belegt, steigt mit dem IT-Einsatzgrad der BPI und damit die Leistungsbilanz der Unternehmen.

Befragt nach den Herausforderungen der Zukunft nennen nahezu alle Teilnehmer die Gewinnung von qualifiziertem Personal, gefolgt von der Optimierung der Produktionsabläufe und dem Themenblock Lieferpreise und -sicherheit. Sowohl die Flexibilität in der Produktion, als auch die Optimierung der Lagerbestände scheinen eine kleinere Herausforderung zu sein.

Dr. Andreas Pauls, Geschäftsführung Deutschland, itelligence AG: „Dieser Index klärt nicht nur auf über die tatsächlichen Bedürfnisse der Unternehmen, sondern er zeigt die Besonderheiten, die IT-Lösungen bei Subbranchen berücksichtigen müssen. Ziel muss es sein, die Unternehmen in ihrer Performance durch IT bestmöglich zu unterstützen. Hier haben wir mit dem BPI ein wertvolles Werkzeug, das uns einen Blick ins Innere der Branchen ermöglicht. Für die Unternehmen, die in einem sehr dynamischen, weltweiten Wettbewerb stehen, ist die Studie eine wichtige Standortbestimmung, um zukünftige Wachstumschancen zu entwickeln. “

Basis der BPI-Studie waren mittelständische Unternehmen der Fertigungsindustrie in Deutschland, Österreich und der Schweiz (D/A/CH), die erstmals ganzheitlich unter Berücksichtigung demografischer Eigenschaften wie beispielsweise Fertigungstyp, Subbranche, Internationalität und Eigenständigkeit befragt wurden.

Je nach Subbranche gibt es deutliche Unterschiede in den BPI-Werten und damit in der Umsetzung der Geschäftsprozesse; das beste BPI-Ergebnis erzielt die Metallindustrie, das Schlechteste die Holz-/Möbelindustrie. Je nach Fertigungstyp liegen neben dem BPI-Wert auch alle anderen Indikatoren bei Serien- und Mischfertigern höher als bei Varianten- und Projektfertigern/Anlagenbauern. Kleinere Unternehmen mit 20 bis 99 Beschäftigten können nicht mit dem durchschnittlichen BPI-Wert mithalten.

Gegenüber dem Durchschnitt der Fertigungsbranche wuchsen die Top 10 Unternehmen in den letzten drei Jahren gegen den Trend um durchschnittlich 3%. Sie sind nicht nur in den BPI-Werten deutlich besser, sondern auch in allen weiteren Performance-Indikatoren.

Der vollständige BPI Fertigungsindustrie Mittelstand DACH mit ausführlichen Analysen, grafischen Ausführungen und weiteren Details steht unter der Internetadresse www.business-performance-index.de kostenfrei zur Verfügung.

Das Projekt Business Performance Index (BPI)
Der Business Performance Index wird von nun an jährlich in den Branchen Fertigungsindustrie, Handel und Dienstleistung erhoben und um einen branchenübergreifenden Abschlussbericht ergänzt.

Business Performance Index Fertigungsindustrie Mittelstand D/A/CH  Rahmenparameter
430 teilnehmende Unternehmen haben 1.336 Teilbereiche/Prozesse ausgefüllt und bewertet, davon wurden 244 Unternehmen die Basis der Analyse mit mehr als 4 vollständig ausgefüllten Teilbereichen/Prozessen. Die Befragung wurde telefonisch (CATI) mit Unterstützung einer parallelen Online Plattform durchgeführt. Der Erhebungszeitraum war vom 16. September bis zum 17. Dezember 2010. Die befragten Unternehmen hatten einen Umsatz in 2009 von 5 bis 600 Millionen EURO.

Ziel des BPI ist es, Unternehmern ein kostenfreies Werkzeug zur gezielten Optimierung ihrer Prozesse an die Hand zu geben. Das Studienkonzept ermöglicht einen individuellen Vergleich der Business Performance auf Unternehmens-, Bereichs- und auf Prozessebene mit den Indexwerten auf Branchen, Subbranchen- und Größenklassenbereichen.

Folgen Sie uns: