Nach dem Schlussgang – der König heisst Sempach Matthias

– von Andreas Bienz, Leiter BU SAP Solutions, itelligence Schweiz –

Das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest ist vorbei. Wir sahen ein sehr friedliches Volksfest mit super Stimmung und spannendem Sport der ‚Bösen’ im Sägemehlring. In der Arena sassen alle Fans friedlich vereint und genossen die Kämpfe. Während einem bei anderen Sportarten in den Stadien Eingangskontrollen, Verbot von Plastikflaschen, harten Gegenständen, etc. das Sporterlebnis wie ein Besuch auf dem Flughafen vorkommen lassen so sieht das beim Schwingen ganz anders aus. Auf den Rängen wird Bier in Glasflaschen verkauft, die Wurst wird mit dem mitgebrachten Messer geschnitten und sogar Suppe auf dem Gaskocher gekocht! Wo ist dies noch möglich?

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Um 07.30 am Samstag marschierten die Schwinger in die Arena ein. Nach dem gemeinsamen Singen der Nationalhymne aus 52’000 Kehlen ging es pünktlich um 8 Uhr los. Das Publikum war praktisch von Beginn weg vollzählig anwesend und beklatschte die erfolgreichen Schwinger frenetisch. Die Zuschauer sind sehr fair und meistens auch fachkundig. Pfiffe in der Arena sind verpönt. Dem amtierenden Schwingerkönig Wenger Kilian gelang der Auftakt gar nicht nach Wunsch. Im Anschwinget ( 1. Gang) konnte er gegen seinen Vorgänger Forrer Arnold nur einen gestellten (unentschiedenen) Gang erzielen und musste im 2. Gang bereits eine Niederlage einstecken. Damit platzte der Traum von der Titelverteidigung bereits nach einem halben Tag.

Die übrigen Berner Schwinger dominierten das Fest sehr stark. So konnte der in 7 Gängen ungeschlagene Sempach Mathias (194cm, 109kg) im Schlussgang gegen Stucki Christian (198cm, 142kg) antreten. Nach 12 Minuten gelang es Sempach den Bären Stucki auf den Rücken ins Sägemehl zu werfen und sich mit dem Siegerkranz aus Eichenlaub als Schwingerkönig krönen zu lassen. Als Preis durfte der verdiente Dominator und sicher kompletteste und athletischste Teilnehmer als neuer Schwingerkönig einen Muni (Stier) in Empfang nehmen. Somit hat sich mein Tipp aus dem letzten Blogeintrag als richtig erwiesen. Alle Schwinger können sich aus dem sehr guten dotierten Gabentempel in der Reihenfolge ihrer Rangierung einen Preis aussuchen. Zu finden sind dort Lebendpreise wie Kühe, Rinder und Pferde, Gartengeräte, Sportartikel von Skis bis Golfausrüstung, Möbel, etc.

Unsere Kunden konnten das Fest in vollen Zügen geniessen und es ergaben sich gute Gespräche und ungezwungene Momente. Die von SAP entwickelte offizielle App hatte in den zwei Tagen ziemlichen Schluckauf, so dass viele Besucher auf die traditionellen Papierranglisten zurückgriffen, die von vielen Verkäufern unter die Menge gebracht wurden.

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