Gute Leute werden immer gesucht

Besonders auf dem deutschen Arbeitsmarkt gilt das derzeit. In 95 Berufen fehlen Fachkräfte, vor allem in den Branchen Gesundheit, Elektro- und Maschinentechnik sowie beim Bau und in der Gastronomie.

Die Folge: Qualifizierte Arbeitnehmer haben eine größere Auswahl an Arbeitgebern und schauen noch genauer hin, für wen sie künftig werken möchten. Bei der mit mobilem Internet aufgewachsenen Generation Y kommt ein weiterer Faktor hinzu: Sie bringt spezielle Wünsche an ihre Arbeitsumgebung und Aufgaben mit.

Auf Seiten der Unternehmen verändert derweil die Digitalisierung die Prozesse und Geschäftsmodelle – und damit die Anforderungen an die Mitarbeiter. IT-Fachwissen wird wichtiger, ebenso die Kommunikations- und Kooperationsfähigkeit.

Das alles befeuert den Wettbewerb um die besten Köpfe („War for Talents“). Für Unternehmen werden Personalgewinnung, Mitarbeiterbindung und Potenzialentwicklung zu kritischen Faktoren. Personalmanager reagieren mit einer vorausschauenden Strategie und systematischem Talentmanagement. Und sie verstehen und nutzen diese fünf HR-Trends:

#1: Generation Y auf der Karriereleiter

Image Studenten mit Laptop

Die Generation Y, also die Jahrgänge 1982 bis 1993, macht gerade Karriere. Als Digital Natives sind sie aufgewachsen in einer sich schnell wandelnden Welt – mit Internet und mobiler Kommunikation. Ihre beruflichen Prioritäten sind Erfüllung, Freude und Anerkennung. Sie lehnen strenge Hierarchien und Reglementierungen ab und möchten im Team ihr Können unter Beweis stellen. Als Unternehmen sollten Sie daher klare Ziele vereinbaren sowie Leistungen systematisch bewerten und belohnen. Können Sie dieser Anforderung bereits entsprechen?

 

 

 


#2: Von der Verschiedenheit profitieren

Image Mitarbeiter

Ihre Mitarbeiter unterscheiden sich durch Alter, Herkunft, Sozialisation, Ausbildung. Entsprechend verschieden sind die Charaktereigenschaften, Erfahrungen und Fähigkeiten. Studien zeigen, dass heterogene Teams die besten Arbeitsresultate erzielen. 95 Prozent der großen Konzerne haben deshalb Diversity-Programme aufgesetzt. Die Herausforderung für HR-Manager: den richtigen Menschen an den richtigen Platz bringen, für jede Aufgabe den besten Mitarbeiter einsetzen. Haben Sie dafür geeignete Mechanismen?

 

 


#3: Work-Life-Balance macht den Unterschied

Image Meeting am Strand

 

Wenn Job und Familienleben konkurrieren oder gar in Konflikt geraten, fällt die Stimmung. Zwei Drittel der Arbeitnehmer zwischen 20 und 40 legen sehr viel Wert auf eine gesunde Balance zwischen Arbeit und Leben. Lassen Sie ihren Mitarbeitern also echte Möglichkeiten zur Erholung und schaffen Sie Flexibilität bei den Arbeitszeiten. Ihr Entgegenkommen wird mit Motivation und Energie belohnt.

 

 


#4: Wunsch nach Weiterbildung nutzen

Image Studentin

Lebensbegleitendes Lernen ist keine Phrase, sondern inzwischen tief im Bewusstsein der Arbeitnehmer. Entsprechend erwarten Mitarbeiter, dass sie vom Lernen und von Weiterqualifikationen profitieren. Reguläre Jobtrainings, die einiges an Zeit kosten, können dabei durch digitale Tools ergänzt werden, um Ressourcen zu schonen. Die individuelle Förderung ist für viele Unternehmen ein wesentlicher Faktor beim Talentmanagement. Zu ihrem eigenen Vorteil: Denn in Zeiten der Digitalisierung brauchen Unternehmen Teams, die den Wandel gestalten können.

 

 

 


#5: Motivationsschub durch Flexibilität

Image Mann im Büro

 

Was motiviert Mitarbeiter zusätzlich? Die Freiheit, auf eigene Weise an Projekten zu arbeiten. Wer die Zeit und den Ort seiner Arbeit selbst bestimmen kann, dankt es dem Unternehmen in der Regel mit Engagement und Loyalität. Geben Sie Ihren Mitarbeiter kollaborative Tools an die Hand und einen Vertrauensvorschuss. Auch auf dem heimischen Sofa entsteht Kreativität und Produktivität. Und die Zeit im Verkehrsstau spart sich jeder gerne. Existieren bei Ihnen dafür bereits die technischen Voraussetzungen?

 

 


Unser Tipp

Machen Sie die fünf Trends zu Ihren Verbündeten und zu Bausteinen Ihrer Personalstrategie. Arbeitet die HR-Abteilung dabei umsichtig und konsequent, entstehen im besten Fall Wachstumschancen und Innovationskräfte im Unternehmen. Im Folgenden zeigen wir beispielhaft, wie Sie geschickt mit dem Trend „Generation Y“ umgehen können. Und wie IT-Tools dabei das Personalmanagement auf das nächste Level heben.


Es beginnt mit der Kandidatensuche

Jobprofi le erstellen, den Bewerbungsprozess strukturieren, geeignete Stellenangebote erarbeiten und die Bewerbungsgespräche managen – hier helfen gängige Recruiting-Lösungen in Unternehmen. Zeitgemäße HR-Anwendungen unterstützen zudem bei der Kandidatensuche und -vergleich, bei Berichterstellung, Compliance und kompetenzbasierten Bewertungen. Schlanke Prozesse entstehen durch Self-Service-Funktionen für Mitarbeiter und Manager.

Doch wie finden die Bewerber überhaupt zu Ihnen?

Nehmen wir die Generation Y als Beispiel für eine Kandidatengruppe. Sie ist es gewohnt, spielerisch und jederzeit mit dem Internet und mobiler Kommunikation umzugehen. Wollen Unternehmen die Digital Natives auf sich aufmerksam machen, sollten sie den Kontakt nicht dem Zufall überlassen, sondern ein Recruiting Marketing nutzen, das alle
relevanten Kanäle nutzt: etwa LinkedIn, Facebook, Twitter. Dortige Job Posts können ebenso genau Ihre Zielgruppe erreichen wie SEO-optimierte Landingpages, die Ihre vakante Stelle sichtbar machen. Denken Sie an das private und berufliche (Online-)Netzwerk Ihrer Beschäftigen. Vermarkten Sie auch dort Ihre Stellenangebote, das erhöht die
Reichweite enorm. Denn das aus dem Vertrieb bekannte Empfehlungsmanagement ist auch im HR-Bereich ein mächtiger Hebel.

 

Image Menschengruppe

 

Vorausschauende und effiziente Prozesse

Für mehr Effizienz sorgen derweil Automatisierungsfunktionen, die helfen, mit interessanten Kandidaten eine Beziehung aufzubauen – denn kaum eine Bewerbung kommt nach dem allerersten Kontakt zu einem Unternehmen zustande. Haben der bestgeeignete Bewerber und Sie zusammengefunden, ist der nächste Schritt ein optimaler Einarbeitungsprozess – damit die produktive Arbeit früh beginnen kann.

Eine optimale HR-Lösung ermöglicht hier einen reibungslosen, vorausschauenden Prozess und beschleunigt so den Übergang vom Bewerber zum produktiven Mitarbeiter.

Nützlich ist auch eine Automatisierung der Formularzustellung: Relevante Dokumente erhält der neue Kollege im Vorfeld online, damit er seinen ersten Tag nicht mit langwierigen Formalitäten verbringen muss. Wenn Sie dem neuen Mitarbeiter vorab die Zugangsberechtigung zum internen Netzwerk geben, kann er sich frühzeitig über das Unternehmen informieren. Für eine starke Einbindung sollten neue Mitarbeiter im Netzwerk passende Experten, Ansprechpartner und Schulungsmaterialien finden.


Leistungen und Talente im Blick behalten

Als berufliche Prioritäten der Generation Y gelten Erfüllung, Freude und Anerkennung. Sie lehnen strenge Reglementierungen ab und möchten sich im Team beweisen. Als Unternehmen sollten Sie daher klare Ziele vereinbaren. Bewerten Sie Ergebnisse systematisch und belohnen Sie Erfolge.

Mit einer geeigneten HR-Lösung behalten Sie im Blick, was Ihre Mitarbeiter täglich leisten.

So erkennen Sie die besten Talente und können sie leistungsgerecht entlohnen, gezielt weiterentwickeln und dauerhaft für den Betrieb begeistern. Sie vereinbaren Ziele präzise und nachvollziehbar und schaffen die Basis für objektive und faire Beurteilungen. Detaillierte Leistungsbewertungen zeigen, wie erfolgreich jeder Einzelne seine Ziele bereits umgesetzt hat. Das hilft nicht nur Ihnen, sondern auch dem Mitarbeiter selbst: Er weiß, wo er steht und wie er sich verbessern kann. Auch beim Erkennen von Talenten, sollten Sie nichts dem Zufall überlassen. Eindeutige Kriterien machen deutlich, wer am besten für welche Position geeignet ist. So finden sich die Führungskräfte von morgen.

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