Birkenstock

Zweieinhalb Jahrhunderte schon produziert Birkenstock Schuhe und ist dabei immer stetig gewachsen. Seit Ende 2012 der Generationenwechsel vollzogen wurde, erlebt das traditionsreiche Familienunternehmen einen regelrechten Kundenansturm. Bereits drei Jahre in Folge ist Birkenstock mehr oder weniger ausverkauft – obwohl die Produktionskapazitäten innerhalb von eineinhalb Jahren verdoppelt wurden. Ein Ende des Wachstums ist nicht in Sicht.

Birkenstock hat das „Fußbett“ erfunden. Es ist das Herzstück aller Schuh-Modelle. Die anatomisch geformte Bettung aus einem flexiblen Kork-Latex-Gemisch ist der natürlichen Trittspur eines Fußes im Sand nachempfunden. Sie sorgt für das unvergleichliche Tragegefühl. Kein Wunder also, dass am Schluss auch alle Mitarbeiter von itelligence, die an dem Projekt mitgewirkt haben, Birkenstock-Sandalen im Büro tragen. Sie führen SAP-ERP bei dem Schuhhersteller Birkenstock ein. Was sie hier erleben, ist Wachstum pur, ist Herausforderung pur und ist nicht zuletzt Zukunft pur.

 

Birkenstock

Wachstum pur: Allein während der Projektlaufzeit seit 2014 hat sich die Produktions- und Absatzmenge von Birkenstock mehr als verdoppelt. Herausforderung pur: 2013 wurde der Wandel von einem historisch gewachsenen Firmenverbund aus 38 Einzelgesellschaften zu einem globalen Konzern vollzogen. Viele Konzernteile arbeiteten folglich noch unterschiedlich, man musste sich auf einheitliche Prozesse einigen. Viele unterschiedliche Systeme und Insellösungen mussten auf eine gemeinsame Plattform gehoben und die komplexen Stammdaten neu organisiert werden.

Zukunft pur: Hier wurde die Basis für die  Fabrik der Zukunft gelegt. Die integrierte Infrastruktur stellt sicher, dass die Prozesse digitalisiert werden können und eine Integration der IT-Systeme bis an die Maschinen hergestellt wird.

Birkenstock, gegründet 1774, ist nicht nur eine der erfolgreichsten Schuhmarken weltweit, sondern zugleich eine der bekanntesten deutschen Marken überhaupt. Die Produkte sind in über 90 Ländern der Welt zu finden. In Deutschland ist Birkenstock an sieben Standorten vertreten, hier werden die Schuhe auch hergestellt. In den USA sowie in Brasilien, Hongkong und Spanien verfügt das Unternehmen über eigene Vertriebsgesellschaften. Die Zahl der Mitarbeiter liegt inzwischen bei mehr als 3.000. Damit ist Birkenstock der größte Arbeitgeber der deutschen Schuhindustrie. Jeder vierte Beschäftigte der Branche arbeitet bei Birkenstock. Die Entwicklung von Birkenstock bewegt sich gegen den Trend der Schuhindustrie. Die Nachfrage nach den hochwertigen Produkten wächst quer über alle Vertriebswege und Märkte hinweg, besonders stark in Asien und Amerika. In den sozialen Netzwerken finden sich zehntausende Fotos begeisterter Kunden.

Für den Produktionsstandort Deutschland und die weltweiten Geschäftsbereiche bedeutet das, die Herstellung weiter hochzufahren, die Kräfte zu bündeln und sich für die Zukunft zu positionieren. Birkenstock beschloss daher, seine Abläufe zu vereinheitlichen, zu automatisieren und zu integrieren, die Organisation neu aufzustellen und in moderne IT-Systeme zu investieren. Kern dieser Strategie ist das zentrale SAP-System als einheitliche Unternehmenssoftware, mit der seit Juni 2015 rund 800 Mitarbeiter produktiv arbeiten.

Birkenstock
Der Großteil der Aufgabe ist erfolgreich geschafft. Diverse SAP-Module unterstützen in Deutschland die neu sortierten Prozesse. Da die Modebranche eigenen Gesetzen folgt, hat sich Birkenstock mit SAP für die passende ERP-Lösung entschieden. Diese ist auf die Vielzahl der Produktkombinationen eingestellt, die durch verschiedene Größen und Farben entstehen. Oder auf die saisonalen Schwankungen, die je nach Region variieren.

Mit seinem Wachstum kann Birkenstock nun Schritt halten: Bis zu 80.000 Kartons verlassen täglich das vollautomatisierte Zentrallager in Vettelschoß. Nachdem sich die Arbeiten in der Produktion und im Betrieb stabilisiert haben, geht es nun in den nächsten Schritten an die Rollouts in die ausländischen Gesellschaften. Mit dem Projekt hat der Schuhhersteller die Basis zur digitalen Transformation gelegt, oder, wie Waliuollah Ali, Leiter Geschäftsfeld Konsumgüterindustrie bei itelligence, sagt: „Birkenstock hat mit der SAP-Einführung die nächste Stufe der technischen Innovationsfähigkeit erreicht und ist auf alle zukünftigen Anforderungen optimal vorbereitet.“ Heute fließen die Daten ohne Systembrüche durch das gesamte Unternehmen. Die systembasierte Absatzplanung berücksichtigt sowohl die strategischen Ziele als auch die historischen Erfahrungswerte und wird so genau auf die Anforderungen der verschiedenen Regionen und Jahreszeiten abgestimmt. Die laufenden Beschaffungs-, Produktions- und Logistikprozesse können
dadurch effizient und transparent gesteuert werden. Das Management hat jederzeit Zugriff auf aktuelle Berichte im SAP-System, kann durch diese einheitliche Datenbasis schneller und flexibler auf neue Marktanforderungen reagieren, die nun stark beschleunigten Produktentwicklungszyklen nutzen.
Die Kunden, egal ob großer Einzelhändler, Online-Shop oder Privatperson, bekommen so die passenden Produkte zur gewünschten Zeit geliefert und können sich über einen Service freuen, der so komfortabel ist wie das legendäre Fußbett aus dem Hause Birkenstock.

Birkenstock Klassik

So schön kann Sandale sein. Hier ein Classic-Modell aus der aktuellen Birkenstock Frühjahrskollektion 2016.

 

 

 

 

 

 

 

(Auszug aus dem itelligence Geschäftsbericht)

 

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