Concast

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Silvan Brun, Controlling, Concast
"Bei der Wahl der Lösung und des Partners haben wir eine gute Hand bewiesen. Hinsichtlich der Datenqualität erreichten wir mit it.manufacturing einen Quantensprung."

Silvan Brun, Controlling, Concast

Die Concast AG mit Hauptsitz in Zürich ist der führende Anbieter von Elektrolichtbogenöfen für das Einschmelzen von Stahlschrott sowie Stranggiessanlagen für die Produktion von Stahlknüppeln. Concast bietet dabei komplette und auf die individuellen Anforderungen zugeschnittene Kernkomponenten und periphere Einrichtungen an – von der Konzeption und Planung der Anlagen bis hin zur Lieferung der Ausrüstung und Projektleitung des Baus vor Ort. Seit ihrer Gründung vor 50 Jahren arbeitet Concast weltweit eng mit der Stahlindustrie in der Entwicklung und Forschung von effizienten und zukunftsfähigen Lösungen zusammen. Die Concast AG ist Teil der SMS group und beschäftigt in 9 Niederlassungen weltweit über 200 Mitarbeitende.

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Logistische Höchstleistung im Anlagenbau mit it.manufacturing

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«If it’s made to last, it’s made of steel.» Ob Armierungen, Supertanker oder das Skalpell eines Chirurgen – der Anwendbarkeit von Stahl, so die Eigenwerbung der Stahlindustrie, sind kaum Grenzen gesetzt. 850 Millionen Tonnen des Eisenwerkstoffs werden weltweit jedes Jahr produziert. Wenn es um die Produktion von Stahlschrott-Einschmelzöfen und Stranggiessanlagen geht, heisst der Marktführer Concast AG.

Zentrale Rolle der Logistik

Mit dem Bau der Spezialanlagen für die verschiedenen Anwendungsgebiete ist naturgemäss ein hoher Aufwand verbunden. «Da die einzelnen Elemente an verschiedenen Standorten entwickelt und hergestellt werden, kommt der Logistik eine zentrale Rolle zu», erklärt Adalbert Röhring, Chief Executive Officer bei Concast. «Eigene und fremde Ingenieurarbeiten, eine Vielzahl von Komponenten, globale Transporte und der Einsatz von mehreren Pre-Assemblern müssen so koordiniert werden, dass sich alle Bestandteile vor Ort zu einer vollständigen Anlage zusammenfügen. Und das bei einer Projektdauer, die von wenigen Monaten bis zu mehreren Jahren reichen kann.»

Vorkonfigurierte Prozesse

Bis vor kurzem wurde diese komplexe Projektabwicklung mit diversen Insellösungen unterstützt. Damit war jedoch weder eine einheitliche Sicht auf Vorhaben möglich, noch konnten aussagekräftige Daten zum Kosten- und Terminstatus abgerufen werden. Das Management beschloss deshalb, an den beiden zentralen Standorten in Zürich und Udine in Norditalien eine einheitliche Softwareplattform einzuführen.

Auf der Suche nach einer integrierten IT-Lösung stiess Concast auf die Branchensoftware it.manufacturing for engineering des SAP-Systemhauses itelligence. Das vorkonfigurierte ERP-System bildet viele für den Anlagenbau relevante Prozesse bereits im Standard ab und eignet sich damit ideal für die Abwicklung komplexer Geschäftsabläufe. Von Partner und Software überzeugt, begann man kurz darauf mit der Einführung der Branchenlösung. Immer im Blick hatte das Projektteam dabei die spezifischen Anforderungen von Concast.

Um beispielsweise neue Projekte möglichst schnell und qualitativ hochwertig realisieren zu können, definierte itelligence Standardabläufe, die als Basis für jeden neuen Auftrag dienen. Eine spezielle Herausforderung stellte die Übernahme der Daten dar, die als Excel-Stücklisten bereitgestellt und in Zürich ins SAP-System übernommen werden. itelligence entwickelte hierfür eine Schnittstelle, die Daten ohne Redundanz in das neue System überführt. Inklusive aller spezifischen Anpassungen wurde die neue Unternehmenssoftware in vergleichsweise kurzen acht Monaten eingeführt – und das bei klarer Priorisierung des Tagesgeschäfts.

«Bei der Wahl des Partners haben wir eine gute Hand bewiesen», beurteilt Silvan Brun, Controller bei Concast, die Zusammenarbeit. «Sehr pragmatisch und äusserst hilfsbereit, hat uns das itelligence-Team mit seiner Erfahrung in der Anlagenbranche viel Arbeit abgenommen.» Daneben brachte das Projekt eine Reihe von Verbesserungen mit sich. «Hinsichtlich der Datenqualität haben wir einen Quantensprung gemacht», beurteilt Silvan Brun den Stand. Heute verfügen die Concast-Mitarbeiter auf Knopfdruck über projektbezogene Informationen. Die Aufnahme der Konstruktionsdaten, früher eine Sisyphusarbeit, verläuft nun reibungslos. Die Projektleiter haben Zugriff auf Reports und Auswertungstools, mit denen sich der aktuelle Status leicht prüfen lässt. Nicht zuletzt lassen sich auch komplizierte Mehrwertsteuerabläufe mit Hilfe des SAP-Systems transparent abbilden. In den mehr als 50 Jahren seines Bestehens hat Concast die Fortschritte der Stahlindustrie entscheidend mitgeprägt. Jetzt ist endlich auch das IT-System der Anlagenbauer «made to last».

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