Schlatter Industries AG

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Richard Schreiber, Projektleiter, Schlatter Industries AG
"Wir haben unsere Logistikprozesse durch die Einführung einer kompletten Barcodelösung mit mobilen Endgeräten erheblich optimiert: Basierend auf unserer SAP basierten Branchenlösung it.manufacturing von itelligence, haben wir mit der itelligence AG das Logistics Execution System (SAP LES) mit dem Warehousemanagement (SAP WM) eingeführt. Und die Online-Anbindung der mobilen Endgeräte erfolgte mit dem Mobisys Solution Builder. Insgesamt haben wir Brüche in den Prozessabläufen erheblich reduziert: Unsere Prozessqualität hat sich deutlich verbessert"

Richard Scheiber, Projektleiter, Schlatter Industries AG

Als einer der weltweit führenden Anbieter im Anlagenbau hat sich die Schlatter Industries AG auf die Technologie des Widerstandsschweissens und auf Webmaschinen für besondere Anwendungen spezialisiert. Durch die hauseigene Forschung ist die Unternehmensgruppe in der Lage, innovative, auf spezielle Kundenwünsche ausgerichtete Anlagen zu entwickeln und zu realisieren. Mit Produktionsbetrieben in der Schweiz, in Deutschland und Brasilien sowie weiteren Tochtergesellschaften in Europa, Amerika und Asien steht Schlatter Industries mit seinen rund 450 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern allen Kunden schnell und direkt rund um den Globus zur Verfügung.

Kihívások és előnyök

Die Vorteile

  • Integrierte, optimierte Logistikprozesse
  • Senkung der Fehlerquote, Steigerung der Produktivität
  • Online Datenaustausch zwischen Endgeräten und dem Host
  • Wesentliche Vereinfachung zentraler WM Prozesse wie Inventur oder Kommissionierung

Schlatter industries AG

Barcodes in der Logisitk: Gesteigerte Effizienz, erhöhte Transparenz in allen Prozessen!

Zum Projekt

Ganz gleich, ob es um Widerstandsschweisssysteme oder um Web- und Ausrüstmaschinen für Papiermaschinenbespannungen geht: In allen Geschäftsbereichen ist die Schlatter Industries AG als einer der weltweit führenden Anlagenbauer anerkannt. Doch dieser Unternehmenserfolg erfordert gerade auch in den logistischen Bereichen vollkommen reibungslose Prozesse: Sind im Wareneingang monatlich rund 5.000 Bewegungen zu verzeichnen, so muss der Warenausgang bereits 10.000 Aufträge im Monat erfolgreich abwickeln. Hinzu kommen rund 150 Q-Bewegungen, 1.000 Retouren und bis zu 2.500 weiteren Vorgängen. Bisher wurden sämtliche Interaktionen papierbasiert über Terminals abgewickelt. Das zog nicht nur einen hohen manuellen Buchungsaufwand nach sich. „Uns fehlte es zudem an Transparenz“, berichtet Richard Scheiber, Projektleiter bei der Schlatter Industries AG. „So gab es beispielsweise Bestandsunsicherheiten, wenn nicht zeitnah eine entsprechende Buchung durchgeführt wurde. Auch eine eindeutige Abgrenzung von Lagerlogistik, Vertrieb und Produktion fehlte. Mit der Einführung mobiler, Barecode-unterstützter Lagerprozesse im SAP und dem Warehousemanagement wollten wir einen transparenten, zeitnahen und konsistenten Informationsfluss erzielen – und damit wirtschaftliche und flexible Lagerprozesse.“

Optimale Prozesse durch perfekte Lagerlogistik

Die Effizienz steigern und gleichzeitig die Bestandstransparenz durch Einführung von Barcodes erhöhen: Für dieses Projekt holte Schlatter Industries die itelligence AG ins Boot. Und so wurden zunächst das Logistics Execution System (SAP LES) mit dem Warehousemanagement (WM) implementiert. SAP LES wickelt dabei als integrierte umfassende Lösung für die Steuerung der Lager- und Distributionsprozesse den gesamten Warenfluss ab – schneller und transparenter als dies bislang der Fall war. Und das Warehousemanagement sorgt als eine der Hauptkomponenten von SAP LES für die optimale Lagerverwaltung und Supply Chain.

Zur Abbildung der mobilen Prozesse wurde der Mobisys Solution Builder (MSB) eingesetzt – ein SAP-zertifiziertes Modul für die Onlineanbindung verschiedener mobiler Endgeräte wie zum Beispiel Scanner oder RFID-Systeme. Bei Schlatter sind Online-Scanner via WLAN mit der SAP-Basiskomponente Netweaver verbunden. So stehen sämtliche Daten online zur Verfügung: Vom Wareneingang, Warenausgang, der  Kommissionierung und Ersatzteilabwicklung bis zur Kleinspedition können die Lagermitarbeiter alle Prozesse mobil abwickeln. Auf diese Weise werden die Durchlaufzeit der Waren und die Prozessabfolgen erheblich verkürzt. Aber auch das mobile Drucken der Etiketten im Kommissionierprozess erfolgt durchgängig online mithilfe dieser Lösung. „Mit diesen drei Komponenten SAP LES, WM und dem MSB haben wir unsere Ziele erreicht“, erklärt Richard Schreiber. „Die Organisation und Steuerung der Lagermitarbeiter erfolgt nun übers System, so werden die Ressourcen in unserem Logistikbereich optimal genutzt. Zudem konnten wir die Kommissionierleistung erhöhen, zeitraubende Prozessfehler wurden dagegen minimiert. Selbst die Inventur hat sich vereinfacht. Und durch die mobilen Anwendungen lassen sich auch die Kosten reduzieren – insbesondere im Personalbereich.“

Usability sorgt für Anwenderakzeptanz

Zudem hat Schlatter Industries durch die einfache Bedienbarkeit der mobilen Endgeräte eine hohe Anwenderakzeptanz erreicht – selbst bei den temporären Arbeitskräften. Das Projekt zeichnete sich durch eine kurze Implementierungsphase aus: In nur fünf Monaten wurde die mobile Lagerlösung mitsamt Warehousemanagement und Barcodelösung implementiert. „Wir konnten uns eben stets auf das Projektteam der itelligence verlassen, das nebst der Projektleitung und Realisierung auch die erfolgreiche Schulung unserer Mitarbeiter übernommen hat. So konnte unser Team von der vorhandenen Fachkompetenz nachhaltig profitieren. Das war für alle Seiten ein erfolgreiches Projekt.“

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