FINK TEC – Sämtliche Anforderungen in nur einer Lösung abbilden mit it.chemicals

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Marion Fink, Geschäftsführerin
"Nach zwei Jahrzenten SAP-Erfahrung können wir bestätigen: Unsere Anforderungen konnten wir jederzeit in SAP umsetzen. SAP und itelligence haben uns viel Arbeit abgenommen, da zahlreiche Geschäftsprozesse automatisiert werden konnten und durch den SAP-Einsatz eine nachhaltige Optimierung erfahren haben. Somit ist die Einführung von SAP ein Top-Investment für uns."
Marion Fink, Geschäftsführerin, FINK TEC GmbH

150 Mitarbeiter

Die 1966 gegründete FINK TEC GmbH gehört zu den größten privat geführten Herstellern von Reinigungs- und Desinfektionsprodukten für die Nahrungsmittelindustrie und das Handwerk in Deutschland. Das Familienunternehmen aus Hamm in Westfalen bedient die Getränke- und Food-Industrie sowie die Landwirtschaft mit Lösungen für ein innovatives Hygienemanagement. Dazu gehört die Erarbeitung von kundenspezifischen Hygienekonzepten ebenso wie die Begleitung der Kunden durch die hauseigenen Anwendungstechniker. FINK TEC beschäftigt rund 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und agiert europaweit.

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Výzvy a prínosy

Herausforderungen

  • Mit Hilfe der IT sollten Lagerkapazitäten effektiver genutzt und die Kosten reduziert werden
  • Gewünscht waren eine exakte Abbildung der wirtschaftlichen Situation und damit bessere Steuerungs- und Planungsinstrumente für das Management

Vorteile

  • Optimale Kapazitätsauslastung durch integrierten Zugriff auf relevante Informationen
  • Wirtschaftliche Steuerung von Mitarbeiterressourcen
  • Automatische Buchung betriebswirtschaftlicher Prozesse
  • Durchgehend integrierte, aktuelle Daten
  • Vereinfachung von Verwaltungsaktivitäten
  • Exakte Disposition und Bestandsführung
  • Lieferfähigkeit innerhalb von fünf Tagen
  • Return on Investment (ROI) nach 3 Jahren

Lösungen

  • SAP-Branchenlösung it.chemicals auf Basis von SAP ERP

Eingesetzte Module

  • FI, CO, AM, MM, SD, PP-PI, WM, HR

FINK TEC GmbH

20 Jahre SAP im Einsatz: optimierte Wertschöpfung durch eine skalierbare Lösung!

it.chemicals für die Chemische Industrie

Steigerung der Produktivität mit der richtigen Rezeptur zur Prozesssteuerung

Zum Projekt

Seit fast 50 Jahren stellt die FINK TEC GmbH effektive Reinigungs- und Desinfektionsmittel für die Nahrungsmittelindustrie und das Handwerk her. Europaweit setzen Unternehmen der Getränkeindustrie, der Landwirtschaft und der Foodindustrie auf die professionellen Konzepte für das betriebliche Hygienemanagement aus Hamm in Westfalen. Für diesen Wachstumskurs stellte das Familienunternehmen schon vor 20 Jahren vorausschauend wesentliche Weichen: FINK TEC ließ sich damals von der itelligence AG von einer eher unbekannten Standard-Software überzeugen – von SAP. Auf Basis von SAP ERP entstand die erste maßgeschneiderte Mittelstandslösung, die sowohl für die FINK TEC GmbH als auch für itelligence wegweisend werden sollte. „Wir waren damals echte IT-Pioniere, aber das hat sich gelohnt“, berichtet Marion Fink, Geschäftsführerin der FINK TEC GmbH. „Heute nutzen wir eine zentrale SAP-Plattform und profitieren damit von den Vorteilen einer einheitlichen Datenhaltung.“

Sämtliche Anforderungen in nur einer Lösung abbilden

Bis zum Produktivstart der SAP-Lösung im Jahre 1995 hatte FINK TEC viele verschiedene IT-Insellösungen im Einsatz. Doch es gab einige Anforderungen, die nach einem ganzheitlichen, integrierten ERP-System verlangten. Dringend benötigt wurde zum Beispiel eine intelligente Materialbedarfsplanung, mit der die Materialverfügbarkeit und die termingerechte Beschaffung jederzeit gesichert werden sollte. Aber auch bei der Maschinenbelegung war es notwendig, die geplanten Arbeitsprozesse den funktionsfähigen Maschinen und Anlagen effizient zuzuordnen. Im Controlling wünschte man sich zudem eine exakte Abbildung der wirtschaftlichen Situation und damit bessere Steuerungs- und Planungsinstrumente für das Management. Und nicht zuletzt erhoffte sich die Personalwirtschaft von der ERP-Lösung eine Mitarbeitereinsatzplanung und -abrechnung, die in direkter Abstimmung mit dem Prozess-Lauf und dem Controlling erfolgt.

„Darüber hinaus legten wir besonderen Wert auf die sinnvolle und intelligente Organisation unseres Lagers“, erklärt Alexander Reitmayer, kaufmännischer Leiter und Prokurist der FINK TEC GmbH. „Ziel war es, mithilfe der IT unsere Lagerkapazitäten effektiver zu nutzen und die Kosten zu reduzieren. Und natürlich sollte das System den Mitarbeitern auch einen Überblick darüber verschaffen, ob bestimmte Materialien bereits produziert wurden, oder ob sie sich noch auf dem Produktionsgelände, auf einem für die interne Logistik benötigten LKW, in der Materialeingangszone oder auf dem Freigelände befinden.“

SAP passt sich an Unternehmensentwicklungen an

Um diese Wünsche in dem neuen SAP ERP-System umzusetzen, wurde das ehemalige Wohnzimmer der Familie Fink zum „Rechenzentrum“: Hier arbeitete das gemeinsame Projektteam intensiv an der SAP-Lösung. Schritt für Schritt wurden Insellösungen und Sonderprogrammierungen durch die zentrale Plattform ersetzt. Zunächst wurden die Module AM, CO, FI, HR, MM, PP und SD installiert – damit wurden die Anlagenwirtschaft, das Controlling, das Finanzwesen, das Personalwesen, die Materialwirtschaft, die Produktionsplanung und -steuerung sowie der Vertrieb erfolgreich in SAP abgebildet.

„Die Lösung zeichnete sich von Anfang an durch ihre hohe Flexibilität aus“, meint Marion Fink. „Im Laufe der Jahre haben wir mit itelligence unsere SAP-Lösung aktualisiert und an unser Wachstum angepasst. Inzwischen ist bei uns die itelligence SAP-Branchenlösung it.chemicals im Einsatz, bei der die wichtigsten branchenspezifischen Prozesse bereits voreingestellt sind. In allen Bereichen kam uns die themenübergreifende SAP-Kompetenz und das betriebswirtschaftliche Know-how des itelligence-Teams zugute, sodass wir nun schon zwei Jahrzehnte lang bestens zusammenarbeiten – und wahren Nutzen daraus ziehen.“

Exakte Planung schafft Wettbewerbsvorteile

Das „Herzstück“ des gesamten Systems ist heute der MRP-Lauf (Manufacturing Resources Planning). Dieser macht es nicht nur möglich, Verfügbarkeitsprüfungen für Rohstoffe, halbfertige und Fertigerzeugnisse durchzuführen. Auch die gesamte Planung – von der Beschaffung über Maschinenbelegung und den Mitarbeitereinsatz bis zur Auslieferung an den Kunden wird darüber abgewickelt. „So erzielen wir eine optimale Auslastung und können zugleich unser Kundenversprechen einhalten, innerhalb von fünf Tagen zu liefern – das ist einer unserer wichtigsten Wettbewerbsvorteile“, berichtet Alexander Reitmayer. Zudem erlaubt es die vorhandene Historie, sehr zuverlässige Prognosen zu erstellen: Diese machen es möglich, freie Kapazitäten auszugleichen – zum Beispiel durch langfristige Lieferverträge oder durch Bestellungen aus dem Ausland.

Aber FINK TEC profitiert noch mehr von der integrierten Lösung: Bei der Maschinenbelegung werden jetzt alle Fertigungsaufträge den für sie optimalen Betriebsmitteln und Arbeitsplätzen zugeteilt. Das macht eine kostenminimierte Fertigung mit kürzesten Durchlaufzeiten möglich. Das Controlling ist nun jederzeit in der Lage, sofort transparente Ergebnisse für die einzelnen Kostenstellen zu erhalten. In der Personalwirtschaft wurde neben der weitgehend automatisierten Personalabrechnung auch die Mitarbeitereinsatzplanung mit berücksichtigt. Daten aus dem HR-Modul werden dabei in den MRP-Lauf einbezogen, um eine wirtschaftliche Mitarbeiterauslastung zu gewährleisten.

Und mit dem Modul PP-PI (Produktionsplanung für die Prozessindustrie) stellt die SAP-Software ein integriertes  Planungsinstrument für die chargenorientierte Prozessfertigung zur Verfügung. Den Rahmen für die Chargen-Produktion geben die geplanten Produktionsmengen der Materialbedarfsplanung vor: Es werden Planaufträge erstellt, die innerhalb der Produktionsplanung in Prozessaufträge mit konkreten Produktionsterminen und -mengen umgewandelt werden. Als Vorlage dienen Planungsrezepte, die unter anderem die geplanten Ressourcen und Materialkomponenten definieren und sich mit der SAP-Lösung einfach verwalten lassen.

Eine perfekte, systemgesteuerte Materialverwaltung

„Mit unserem Lagerverwaltungssystem ist nun auch eine exaktere Disposition und Bestandsführung unseres Materials möglich“, so Alexander Reitmayer. „Sobald via Scanner eine Rückmeldung für Fertigungsaufträge erteilt wird, druckt das System automatisch die Einlagerungsetiketten aus. Und nach der Einlagerung werden die Transportaufträge sowie die Kommissionier- und Packaufträge gedruckt und von den Scannern bearbeitet.“ Dabei übermitteln die Mitarbeiter per Funk-Scanner den jeweiligen Auftragsstatus der Produkte in das System – so lässt sich die Warenposition jederzeit nachvollziehen. Zudem können Bestände online abgefragt werden, wodurch eine ständige Kontrolle über vorhandene Mengen gesichert ist. Und auch die notwendigen Umlagerungsprozesse hitze- oder kälteempfindlicher Produkte zwischen dem Freigelände und den Lagerhallen sind jetzt problemlos realisierbar und werden nach klar definierten Strategien gesteuert.

Darüber hinaus führt das SAP-System eine automatisierte und permanente Inventur durch – das sorgt für mehr Transparenz: So ist es jederzeit möglich, den Einsatz der Transportmittel, die durchschnittliche Auftragsdauer, die Leerzeitenhistorie, die Umschlaggeschwindigkeit einzelner Artikel oder den Bestand bestimmter Güter abzufragen.

„Generell sind die Abläufe in unserem Lager schneller und wirtschaftlicher geworden“, erklärt Marion Fink. „Trotz unveränderter Transportmittelkapazitäten haben wir einen höheren Umschlag erreicht. Und zugleich haben die automatisierten Abläufe dafür gesorgt, dass die Produktion auf bestimmte Losgrößen beschränkt wurde. So konnten wir die Bestände minimieren und insgesamt Einsparungen von 200.000 Euro erzielen.“

Return on Invest nach nur drei Jahren

Diese hohen Einsparungen führten auch zu einem schnellen Return on Invest des SAP-Systems: Nach nur drei Jahren hatten sich die Kosten der Lösung bereits amortisiert. Aber auch die durchgehende Informationsintegration sowie der unternehmensweite Zugriff auf stets aktuelle Daten macht das Management mehr als zufrieden: „Die SAP-Software entspricht auch nach 20 Jahren voll unseren Erwartungen“, erklärt Alexander Reitmayer. „Bei uns befinden sich nun alle Daten und Informationen auf einer zentralen Plattform. Fragen, wer einen Auftrag bearbeitet, welcher Liefertermin einzuhalten ist oder auf welchem Stellplatz sich die Ware befindet, können durch die Datenintegration zügig beantwortet werden. Mit dieser Zeitersparnis hat sich auch der Kundenservice in hohem Maße verbessert. Mit dem Projektverlauf und dem Nutzen der von itelligence eingeführten Lösung sind wir sehr zufrieden.”

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