SAP SE – Durch modellgetriebene Digitalisierung komplexe Übersetzungsprozesse beherrschen

Juliet Elliott, Process Architect
Die Modellierung unserer Prozesse auf Basis von Business Process Model and Notation (BPMN) hat für uns große Vorteile. So konnten wir unsere Geschäftsprozesse visualisieren und 1:1 durch itelligence in die Implementierung überführen. Die Koordination von Übersetzungsprojekten ist dadurch erheblich erleichtert worden.

Juliet Elliott, Process Architect, SAP SE

ca. 96.000 Mitarbeiter (2017)

ca. 23 Mrd. EUR Umsatz (2017)

Produkte: Entwicklung von Software zur Abwicklung sämtlicher Geschäftsprozesse eines Unternehmens wie Buchführung, Controlling, Vertrieb, Einkauf, Produktion, Lagerhaltung und Personalwesen

Stammsitz: Walldorf, Deutschland

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Challenges and Benefits

Herausforderungen

  • Zusammenführung von IT-Umgebungen
  • Komplexe Prozessanforderungen
  • Notwendigkeit eines schnelleren Übersetzungsprozesses
  • Harmonisierung und umfassende Steuerung von Übersetzungsprojekten sowie Bereitstellung großer Dateien zur Übersetzung

Vorteile

  • Prozessautomatisierung zur Senkung von Durchlaufzeiten
  • Automatische Bereitstellung von Übersetzungen in über 700 ABAP Releases
  • Koordination von 2.800 muttersprachlichen Übersetzern
  • Moderne Benutzeroberfläche mit SAP Fiori
  • Reduktion von Fehlern

Lösung

  • Das Projekt “Sol” Prozessteuerung auf Basis von modernen Cloud Technologien und SAP Process Orchestration

SAP SE, Walldorf, Deutschland

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Zum Projekt

SAP SE: Geschäftsprozesse effizient modellieren und steuern

Die SAP gilt als Vorreiter und Marktführer für die Entwicklung systemgestützter Software für sämtliche Geschäftsprozesse eines Unternehmens weltweit. Die notwendige Übersetzung von SAP Produkten, Produkt-Services und Kommunikationsmaterialien realisiert der SAP Language Service (SLS) in bis zu 68 Sprachen. Die Prozesse sind überaus komplex: Die Anbindung von 2.800 professionellen Übersetzern mit insgesamt 1,4 Milliarden übersetzten Wörtern im Jahr 2018 macht eine Harmonisierung und Steuerung von Übersetzungsprojekten und ihrer Beteiligten notwendig. Die bisher manuelle Steuerung und Bearbeitung der Übersetzungen, auch per E-Mail, erforderten einen hohen manuellen, zeitlichen und personellen Aufwand.

Sol. The brightest star in universe

Durch eine Automatisierung der Übersetzungsprozesse sollen Abläufe in Zukunft einfacher, effizienter und weniger fehleranfällig gestaltet werden. Besonders die agile Produktentwicklung der SAP mit wöchentlichen Produktreleases erfordert hocheffiziente Übersetzungsprozesse. Ein kurzer Projektzyklus, innovative Technologien, komplexe Prozesse und kreative Lösungen – das ist das Projekt „Sol“! Der erste Abschnitt, der „request-to-delivery“-Prozess, sollte mit 65 fachlichen Prozessen für die Übersetzungen in nur neun Monaten Entwicklungszeit von itelligence automatisiert werden – auf Basis moderner Cloud Technologien und SAP Process Orchestration.

Die Methode: Der modellgetriebene Ansatz mit BPMN 2.0 und PDA

Die Entwicklung des Modells erfolgte in enger Zusammenarbeit mit den Key-Usern. Um den dynamischen Marktanforderungen gerecht zu werden, wurden die Geschäftsprozesse visuell mit dem Prozessmodellierungsstandard BPMN 2.0 gemeinsam erarbeitet. Für die kollaborative Prozessmodellierung in der Cloud wurde das itelligence-Partnerprodukt Signavio verwendet. Hierbei entstanden in enger Zusammenarbeit mit der Fachabteilung Prozessmodelle, die 1:1 in eine Process Engine überführt werden konnten.

Innovative und automatisierte Prozesse

Hinter einer erfolgreichen Übersetzung steckt ein komplexer Prozess, der die Kostenkalkulation sowie Auswahl geeigneter Übersetzer umfasst. Diesen wird nun automatisiert die jeweilige Übersetzungsumgebung zur Verfügung gestellt. Mithilfe der Prozesssteuerung soll den Usern die für die jeweilige Rolle zugeschnittene Oberfläche angezeigt werden, damit die User durch den gesamten Prozess geführt werden können. Die 140 erstellten, individuellen SAP Fiori User Interfaces (UI) erleichtern die Arbeit erheblich.

Das beeindruckende Ergebnis: Durchlaufzeiten auf ein Drittel gesenkt

Das Endprodukt stößt auf eine hohe Akzeptanz bei den Nutzern, da es sich nahtlos in den Arbeitsalltag einfügt. Gleichzeitig können durch die Anwendung des prozessgesteuerten Ansatzes Anforderungen an Geschäftsprozesse kurzfristig umgesetzt werden. Von der Idee bis zur Umsetzung: Änderungen werden wöchentlich von der Konzeption bis in die produktive Umgebung überführt. Bisher wurden 370 Prozesse erfolgreich umgesetzt, weitere folgen.


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